Lagerfeuer

Lagerfeuer-Romantik im Garten

Wer das Glück hat, einen großen Garten zu besitzen und nicht in einer dicht bebauten Siedlung zu leben, kann in seinem eigenen Garten eine richtige Feuerstelle einrichten. Eine solche Feuerstelle bietet echte Lagerfeuer-Romantik im eigenen Garten. Das Lagerfeuer lädt nicht nur an frischen Sommer-Abenden, sondern sogar nach einem kühlen und trocknen Wintertag dazu ein, die frische und gesunde Abendluft zu genießen, ohne dabei zu frieren.

Das Lagerfeuer im Garten bietet die Gelegenheit zu winterlichen Grill- und Glühweinpartys oder zu romantischen Lagerfeuer-Abenden im Sommer. Auch eine Feuerkartoffel-Party im Herbst ist eine schöne Gelegenheit, die Feuerstelle zu nutzen. Als Osterfeuer gibt es einen weiteren Grund, die Feuerstelle zu feiern und beim Kindergeburtstag bietet sie die herrliche Gelegenheit einer Stockbrot-Party.

Der richtige Standort für die Feuerstelle

Bei der Auswahl des richtigen Platzes für die Einrichtung der Feuerstelle muss man darauf achten, dass zum einen niemand durch das Feuer und den Rauch belästigt wird, zum anderen keine Brandgefahr entstehen kann. Im Idealfall ist das nächste Wohngebäude wenigstens hundert Meter entfernt und im Umkreis von gut dreißig Metern von der Feuerstelle sollten keine Bäume oder Sträucher stehen, denn Funkenflug gibt es bei einem offenen Feuer immer und könnte nach einer längeren Trockenperiode durchaus einen Waldbrand verursachen.

Einrichtung der Feuerstelle

Damit sich die Feuerstelle schön in den Garten einbettet und nicht am Tag einer abgebrannten Steppe ähnelt, muss sie richtig angelegt werden. Dazu sticht man aus dem Rasen eine vorher Markierte Fläche in der Größe aus, die man sich für die Feuerstelle wünscht. Anschließend hebt man den Boden in der Feuerstelle schräg aus, so dass sie in der Mitte ihre tiefste Stelle hat und zu den Rändern hin flach ausläuft. Die tiefste Stelle sollte etwa dreißig Zentimeter tief sein. Den Boden in der Feuerstelle stampft man fest und legt an den Rändern Steine um die Feuerstelle herum. Besonders natürlich wirken große Natursteine, die einfach aneinander gereiht werden.

Um die Feuerstelle herum kann man Holzbänke aufstellen oder selbst bauen oder, wer es kann, mauert in einem ausreichenden Abstand einen Ring aus Klinkersteinen um die Feuerstelle herum, der als Bank dient.

Vom Umgang mit dem offenen Feuer

Damit das Lagerfeuer sich leicht entzündet, stapelt man zunächst klein zerhacktes, trockenes Holz wie ein Zelt in der Mitte der Feuerstelle auf. Legt man Sägespäne darunter, dann lässt es sich sehr leicht entzünden.

Zum Anzünden sollte man einen Fidibus oder lange Streichhölzer verwenden. Erst wenn das Holz richtig brennt, kommen größere Holzscheite auf das Feuer. Sollte das Feuer nicht sofort richtig entflammen, darf man auf keinen Fall Spiritus, Petroleum oder Benzin zum Anzünden verwenden, denn das ist sehr gefährlich. Im Zweifelsfall eignen sich Grill- und Kaminanzünder auch sehr gut zum Anzünden eines Lagerfeuers.

Um das Feuer zur Not jederzeit löschen zu können, sollten immer einige Eimer Wasser in der Nähe stehen.


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