Räucherschalen
Eine Räucherschale für die Sinne
Die Geschichte der Räucherschalen reicht Jahrtausende zurück. Denn schon unsere Vorfahren haben Rinden, Kräuter oder Blüten in glühendes Holz geworfen, um damit besondere Düfte zu erzeugen. Die angenehmen Düfte stiegen nach oben, und es breitete sich Wohlstimmung aus.
Ein notwendiges Utensil für die alte Kunst des Räucherns sind Räucherschalen. Sie wärmen Herz und Seele. Man verwendet sie zum rituellen Räuchern von Innen- und Außenbereich. So reinigt man die Atmosphäre des Hauses und seiner Umgebung. Dieses Räuchern ist ein uralter Volksbrauch. Der Sommer ist eine gute Zeit, um im Freien auf der Terrasse zu räuchern.
Räucherschalen sind in den verschiedensten Formen und Designs und aus unterschiedlichen Materialen erhältlich. Ob Ethno-Look oder ganz neu Bambusschale, der Sinn und Zweck bleibt immer der gleiche.
So finden sich im Handel Gefäße aus rotem und schwarzen Ton (Makal), aus Keramik, Messing, Kupfer, Speckstein oder Metall. Aber auch Muscheln sind hierfür aus der indianischen Tradition überliefert zum Verräuchern von Salbei. Und Muscheln sind seit jeher hoch angesehen, gelten sie doch als Gabe des Wassers.
Mit Hilfe von Räucherschalen können Harz, Balsam, Holz, Kräuter, etc. geräuchert werden - alles kein Problem. Die Räucherschale sollte dabei nicht auf einer leitenden Unterlage, wie z. B. Holz oder Kork, stehen. Viele Räucherschalen eigenen sich - mit Sand gefüllt - auch als Räucherstäbchenhalter.
Zur Dufterzeugung beim Räuchern gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Räucherwerke: Unter diesen Werken sind Stoffe zu verstehen, die geräuchert werden. Bei diesem Prozess werden Düfte und Wirkstoffe frei gesetzt, wie zum Beispiel Harze, Blüten und Wurzeln. Auch Amber, Weihrauch, Zeder oder Styrax.
- Räucherstäbchen: Räucherstäbchen sind letztendlich nichts anderes als Räucherwerke, nur in Stäbchenform. Vor allem werden die Räucherstäbchen in Asien zu Zeremonien und Meditationen gebraucht. Der Rauch der Räucherstäbchen soll angeblich eine reinigende Wirkung besitzen.
- Räucherkegel: Sie fragen sich, was Räucherkegel sind? Nichts anderes als Räucherkerzen in Kegelform. Sicherlich kennen Sie diese aus der Weihnachtszeit, Sie verbreiten Tannendüfte oder weihnachtliche Gerüche. Natürlich gibt es auch Räucherkegel mit Blumen- und Fruchtduft.
- Ätherische Öle: Letztendlich sollten noch die ätherischen Öle beschrieben werden, die ebenfalls ganz wunderbare Duftmarken setzen. Auch nehmen sie Einfluss auf unsere Gefühle, auf das vegetative Nervensystem und sogar auf die Produktion unserer Hormone. Eine positive Wirkung spricht man den Ölen auch hinsichtlich des Immunsystems zu. Die sehr angenehmen Öle werden in Wasser verdünnt und über einer Kerze erwärmt. So können Sie ihren Duft ganz intensiv verbreiten. Foto Räucherschale: © Bilderfreund - Fotolia.com








