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Amerikanischen Stachelbeermehltau natürlich bekämpfen E-Mail
Hausmittel gegen Pflanzenkrankheiten

Amerikanischen Stachelbeermehltau an Johannisbeeren und Stachelbeeren natürlich bekämpfen

StachelbeereBei anhaltendem warmen und sonnigem Wetter hat der sogenannte "amerikanische Stachelbeermehltau" leichtes Spiel: der gefürchtete Pilz befällt Stachelbeeren & schwarzen Johannisbeeren und lässt gesunde Triebe welken bzw. wirken diese beim Fortschreiten der Krankheit "gestaucht" und die Früchte der Sträucher werden ungenießbar und fallen ab. Typisch für die Pilzerkrankung ist der weiße, später braune und mehlige Pilzbelag, der sich leicht abwischen lässt.

Neben chemischer Spritzmittel kann man es jedoch auch auf natürlichem Wege versuchen, den Pilz zu bekämpfen. Das folgende Mittel wurde mehrfach an verschiedenen Gartenbauinstituten gestestet und er konnte festgestellt werden, dass es häufig hilft, den Befall von Stachelbeermehltau zu unterdrücken.

Mit Backpulver und Spüli gegen den amerikanischen Stachelbeermehltau vorgehen 

Herstellung des natürlichen Spritzmittels: Man nehme 2,5 Liter Wasser, 1 Päckchen Backpulver, 1 Teelöffel Öl und einen Tropfen Spüli. Die Zutaten anschließend in einer Schüssel gut vermengen. Das Mittel sollte einmal in der Woche tropfnass auf die befallenen Sträucher aufgesprüht werden. Es ist sowohl für die Stachelbeere, als auch die Johannisbeere geeignet.  

Was kann man darüber hinaus vorbeugend tun?

Ein regelmäßiger Winterschnitt um rund ein Drittel an Stachelbeeren vermindert die Gefahr der Pilzerkrankung. Auch tief angesetzte Zweige sind zu entfernen, da diese besonders anfällig für den Erreger sind. Abendliches Gießen von Stachelbeer- und Jahannissträuchern gilt es zu vermeiden. Eine ausgewogene Versorgung der Sträucher mit Phosphor, Kalk und Kali reduziert die Anfäligkeit der Sträucher ebenso.

Zusätzlich sollte man bei der Neupflanzung darauf achten, resistente und widerstandsfähige Sorten von Stachelbeeren (z.B.  "Mucurines", "Reveda", "Reverta", "Rexrot", "Rolanda", "Rixanta", "Invicta") und Johannisbeeren (z.B. "Titania" und "Ometa").

Sind die Blätter erst einmal mit dem amerikanischen Stachelbeermehltau befallen,  sollte man kräftig, bis ins gesunde Holz zurückschneiden und den Laubschnitt anschließend entsorgen (keinesfalls auf den Kompost werfen). Bild: sueSchi, www.pixelio.de

 
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