Die Brennessel als Heilpflanze
Von der fast weltweit verbreiteten Brennessel sind uns bis heute zwei Arten bekannt:
- Die große Brennessel (Urtica dioica); Erscheinungsbild: wird bis zu 1,5m hoch und besitzt entweder männliche oder weibliche Blüten.
- Die kleine Brennessel (Urtica urens); Erscheinungsbild: wird zwischen 15 und 45 cm hoch; besitzt sowohl männliche, als auch weibliche Blüten, die in langen Rispen angeordnet sind. Die Früchte der kleinen Brennessel sind eiförmige Nüsschen, die häufig von Kelchblättern ummantelt sind.
Junge Brennesselblätter lösen dieses Brennen noch nicht aus, da sie keinerlei Brennhaare besitzen und somit auch für den Verzehr in Salaten geeignet sind.
Anwendungsgebiete:
- Entzündliche Krankheiten der ableitenden Harnwege
- Vorbeugend gegen Nieren- und Blasensteine (Durchspülungstherapie)
- Schmerzstillende Wirkung bei rheumatischen Beschwerden und Gelenkserkrankungen
- Kosmetische Anwendung zur Pflege der Kopfhaut und gegen fettiges Haar/Schuppen
Dosierung von Brennessel:
Brennesseln finden Anwendung in Form von Tee-, Tabletten oder als Frischpflanzensaft. Eine Tagesdosis von 8-12 g sollte nicht überstiegen werden. Ebenso ist während der Therapie mit Brennessel auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu achten.
Brennesseltee selbst gemacht:
- 3 Teelöffel (ca. 4 g) Brennnessel werden mit
- einer Tasse kaltem Wasser übergossen,
- kurz aufgekocht anschließend
- ca. 10 Min ziehen gelassen.
- Täglich sollte man 2 - 3 Tassen trinken (nicht mehr, da eine Menge von 8-12 g Brennessel täglich keinesfalls überschritten werden sollte).
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