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Kräuter ernten und trocknen | Informationen und Tipps zum Kräutergarten

Kräuter zum richtigen Zeitpunkt ernten und trocknen

Kräuter auf Vorrat 

Der Frühling oder Sommer ist auf seinem Höhepunkt und die Kräuter tragen ungeahnte Fülle. Eine solche Fülle, dass Sie gerne einen Teil der Ernte konservieren möchten, denn ein Verbrauch beim täglichen Essen ist einfach nicht mehr möglich?

Das ist eine gute Idee, der nächste Winter ohne frische Kräuter, kommt bestimmt. Die Kräuter können auf verschiedene Weise konserviert werden, man kann sie in Öl einlegen oder einfrieren. Eine der beliebtesten Arten ist das Trocknen, auf das wir hier näher eingehen wollen.

Welche Kräuter eignen sich zum Trocknen?

Zum Trocknen eignen sich vor allem die auch in südlicheren Ländern heimischen Kräuter, die es gewohnt sind, auch in kargen Böden eine Fülle an Aroma zu entwickeln. Das sind vor allem Rosmarin, Salbei, Ysop, Lavendel, Thymian und Oregano. Aber auch in unseren Breitengraden heimische Kräuter wie die Pfefferminze lassen sich hervorragend trocknen.

Wichtig ist, dass sie vor der Ernte nicht zu großer Nässe ausgesetzt sind, dann könnte sich viel Pflanzenwuchs mit wenig Aroma im einzelnen Blatt entwickeln.

Welche Kräuter zu welcher Jahreszeit ernten?

Jedes Gewürzkraut hat seinen eigenen Reifezeitpunkt und damit die ideale Erntezeit. Die meisten Kräuter haben kurz vor der Blüte den höchsten Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen und somit auch an Aroma. So ist es beim Salbei und beim Ysop, beide beginnen ab Mai mit der Blüte, wenn Sie beobachten, dass Blütenansätze in den Blütenkapseln zu sehen sind, ist die richtige Zeit der Ernte. Auch Rosmarin blüht früh, die Blüte kann schon Ende April beginnen.

Eine Ausnahme bilden Thymian, Oregano und Lavendel, die während der Blüte selbst ihre höchste Reife erreichen.

Reinigung und Ernte zur richtigen Tageszeit

Nun gehen Sie vor wie folgt: Am ersten Sonnentag unterziehen Sie Ihren Kräuterstrauch am Morgen oder Vormittag einer Reinigungsdusche - ja, richtig, den Strauch, so gehen später beim Waschen der bereits abgeschnittenen Zweige keine wertvollen Aromastoffe verloren. Nehmen Sie den Gartenschlauch, stellen Sie die Düse auf feine Dusche und spritzen Sie den Strauch gründlich erst von unten nach oben und dann von oben ab. Da der Strauch noch den ganzen Tag in der Sonne steht, wird jedes Wasserpartikel wegtrocknen.

Falls in Ihrem Garten viele Katzen oder andere Tiere unterwegs sind und Sie einen nächtlichen Besuch Ihrer frisch gereinigten Kräuter befürchten, umstellen Sie Ihre Erntekräuter nachts mit einigen leeren Getränkekästen. Für Wildtiere sind sie Hindernis genug, auch für Katzen ist das Besteigen solch unregelmäßiger Gebilde unangenehm.

Am nächsten Tag, spät morgens ist die richtige Zeit für die Ernte. Der Morgentau ist in der Sonne schon weggetrocknet, das Aroma auf dem Höchststand, in der nun folgenden Tageshitze würde der Aromagehalt wieder abnehmen.

Übrigens: Wenn Sie in Ihrer Region gerade auf eine sonnenreiche und heiße Zeit zurückblicken können, so dass die Kräuter ein wenig schlaff aussehen, können Sie sich ausnahmsweise einmal freuen über diesen Tatbestand. Denn zum Trocknen ist das günstig, die Kräuter konnten so volles Aroma bei einem nur geringen Wassergehalt ausbilden.

Erst Aufbewahrungsgefäße aussuchen, dann ernten

Vor der Ernte sollen Sie wissen, worin Sie Ihre Kräuter später aufbewahren. Denn die Ernte erfolgt behutsam und schnell mit einer Schere, wobei die Kräuter möglichst lange am Stängel bleiben sollten. Sie sollten die Stängel also genau in der Länge abschneiden, dass sie dem späteren Aufbewahrungsgefäß entspricht. Wichtige Anforderung an das Gefäß zur Aufbewahrung ist eine dunkle Tönung, die das Aroma der Kräuter lange erhalten hilft.

Nehmen wir an, Sie wollen die Kräuter in den kleinen Gläsern aus dunklem Glas mit Schraubdeckel aufbewahren, in denen Sie gekörnte Brühe kaufen. Dann nehmen Sie bei der Ernte ein solches Glas mit und passen den Schnitt der Höhe des Glases an, indem Sie es jeweils neben den Zweig halten, nach kurzer Zeit werden Sie die Schnittlänge gut im Augenmaß haben.

Dank Ihrer Vorarbeit müssen die Kräuter in der Regel nicht noch einmal gewaschen werden, sodass das volle Aroma erhalten bleibt. Nun werden die Kräuter getrocknet, am besten an der Luft. Sie können sie in Sträußchen gebunden aufhängen, das muss natürlich in einem Raum mit entsprechendem Platz geschehen.

Eine andere Möglichkeit: Auf dem Ofenblech auf Backpapier ausbreiten und mit Alufolie abgedeckt in die Sonne stellen. Sehr praktisch, bei plötzlichem Regen kann der Vorgang im Ofen weitergeführt werden. Falls das Wetter von vornherein nicht mitspielt, kommen die Kräuter auf Backpapier und Ofenblech bei ca. 40 Grad Umluft in den Ofen, die Ofentür sollte leicht geöffnet bleiben. Der Trocknungsvorgang sollte häufiger kontrolliert werden, für Trocknung im Ofen sind in der Regel mehrere Stunden zu veranschlagen.

Wie lange die Kräuter genau trocknen müssen, hängt natürlich vom vorhandenen Feuchtigkeitsgehalt ab, bei der hier vorgeschlagenen Behandlung ist eine aromaschonend kurze Trocknungszeit zu erwarten.

Die Kräuter sind fertig für die Aufbewahrungsbehälter, wenn sie beim Anfassen rascheln und sich auch an den Enden eines durchgebrochenen Stängels keine Feuchtigkeitsspuren mehr erkennen lassen. 


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