Kressetest: Ist der Kompost reif?
Frischekompost oder Reifekompost erkennen
Es gibt kaum etwas wertvolleres, als nahrhafte Komposterde. Als Lieferant für nährstoffreichen Gartenhumus bietet er die Grundlage für guten Wuchs und Fruchtbarkeit des Gartens. Und ganz nebenbei erwähnt: Küchenabfälle finden so auch ihre Wiederverwendung und füllen nicht die örtlichen Biotonnen, sondern bereichern den eigenen Garten.
Um einen Reifekompost zu erhalten, muss der Kompost durch eine längerfristige Reifung und Rotte gehen, Zu Beginn spricht man von sogenanntem Frischekompost, den man ideal:
- Als Mulch für gut eingewachsene und entwickelte Pflanzen nehmen kann, die nährstoffreiche Böden vertragen
- Als Gründünger vor der Saat oder der Pflanzung von Arten, die Nährstoffe lieben. Dieser sollte als Mulchschicht über den Winter oder im zeitigen Frühjahr flach, maximal 1 bis 2 Zentimeter tief im Gartenbeet ausgebracht werden.
Nach einer längeren Reife spricht man von sogenanntem Reifekompost. Reifekompost ist sehr gut verträglich für Pflanzen (anders als der Frischekompost) und kann sowohl zur Bodenverbesserung, als auch zum Mulchen oder Düngen verwendet werden.
Kressetest: Frischekompost von Reifekompost unterscheiden
Der Kressetest hilft hier weiter! Mit dem Kressetest können Sie erkennen, ob der Kompost Frischekompost oder Reifekompost beinhaltet. Hierfür entnehmen Sie etwas Kompost aus dem Komposter und füllen eine flache Schale mit dem Kompost (Blumenuntersetzer, Teller etc.). Dann streuen Sie Kressesamen locker auf den Kompost in der Schale, drücken die Kressesamen leicht an und halten diese in den nächsten Tagen angemessen feucht.
Die Schale sollte mit Folie o.ä. abgedeckt werden, hell und warm stehen. Vermutlich handelt es sich um Reifekompost, wenn die Kressesamen nach 3 bis 4 Tagen keimen und noch weitere 6 bis 8 Tage grün bis dunkelgrün bleiben. Werden die Kresseblätter hingegen gelb oder gar braun, so handelt es sich noch um Frischekompost!
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