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Gartenpflege - Kompost Kompostieren Gartenabfall

Laubkompost - darauf kommt's an!

LaubIm Herbst fällt meist eine große Menge an Laub an, doch was kann man damit machen? Es ist schade, wenn Sie das wertvolle Laub einfach entsorgen, denn die Natur macht es uns vor, wie die wertvollen Blätter wieder dem Boden als wertvollen Kompost zurückgegeben wird.

Durch den Verrottungsprozess kann das Laub im nächsten Gartenjahr als wertvoller Gartenkompost verwendet werden - wenn er ausgereift ist, z.B. als wertvoller Spezialkompost für Moorbeetpflanzen, z.B. Azaleen oder Rhododendren.

Alles was Sie benötigen, ist ein einfacher Behälter aus Maschendraht. Spannen Sie den Draht zwischen vier Pfähle, die im Boden befestigt wurden. Dies reicht für Ihren Laubkompost vollständig aus.

Alternativ, günstig und platzsparend - jedoch weniger schön anzusehen - ist die Variante mit einfachen Plastiksäcken. Bohren Sie ein paar Luftlöcher in die Säcke und geben Sie das zerkleinerte Laub in die Plastikbeutel. Die Säcke müssen zugebunden und bis zum nächsten Frühling an einem Ort gelagert werden. Nach dieser Zeit hat sich das Laub zu wertvollem Laubkompost verwandelt.

Wenn Sie Laub im freien verrotten lassen, benötigt es übrigens länger, bis es vollständig verrottet ist. 

Welche Blätter eignen sich?

Generell ist es am Besten, wenn Sie verschiedenes Laub miteinander mischen. Wenn Sie das Laub zerkleinern, bieten Sie Mikroorganismen eine größere Angriffsfläche und die Rotte geht schneller von statten. Auch kann es gut sein, feuchtes und trockenes Blattwerk zu mischen. Sie können kleinere Zweige und fertigen Kompost unter das Laub mischen, so verhindern Sie das Zusammenkleben.

Vorsicht ist geboten bei Laubarten wie Eiche, Walnuss, Platane und Kastanie, da diese Laubarten während der Rotte viele Gerbstoffe freisetzen. Wird dieser Kompost unreif ausgebracht, kann er durch diese keimhemmenden Substanzen auf Saatbeeten Keim- und Wachstumsstörungen auslösen - deshalb nur reifen Kompost ausbringen! 

 
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