Gartengestaltung

Garten selbstgemacht

Gartenkräuter

Gartenwissen

Dill (Anethum graveolens)

Dill

Der Dill (Anethum graveolens), auch Gurkenkraut, Kümmerlingskraut oder Dillfenchel genannt. Als Gewürz wird der geschmacklich mit Anis und Kümmel verwandte Dill heute in ganz Europa verwendet, unter anderem zur Verfeinerung von Salaten, Saucen oder Fischgerichten, zur Herstellung von Kräuteressig oder für die Konservierung von Gemüse (eingelegte Gurken).

Ursprünglich stammte das Kraut aus dem vorderen Orient. Da er fenchelartig aussieht, wird er u.a. "Dillfenchel" genannt. 


Pflegetipps Dill:

Anbau: das einjährige Kraut wird ab April direkt ins Gemüsebeet gesät. Hierbei bevorzugt er nahrhafte und feuchte Erde. Er wächst gut an windgeschützten Plätzen und in sonniger bis halbschattiger Lage. Ein Platz zwischen Möhren, Zwiebeln und Gurken ist hierbei ideal. Dort gepflanzt, soll er sogar Schädlinge von benachbarten Pflanzen fern halten.
Ernte: Der Dill enthält im Juli/August das meiste Aroma. Frische Blätter kann man laufend ernten, dabei den Stengel mit abschneiden. Die Samen sind erntereif, wenn sie sich bräunlich verfärben.
Lagern: Dillkraut trocknen oder einfrieren (wobei es hierbei etwas an Aroma verliert). Die Samen trocknen und kühl/dunkel aufbewahren.

Verwendung in der Küche :

Dill am Besten frisch verwenden, nie mitkochen, da er sonst Aroma verliert. Ebenso verliert er getrocknet an Aroma. Er gibt Salaten, Fisch und Saucen eine feine Würze. Die braunen Samen kann man zum Einlegen von Gurken nutzen. 


Suchbegriffe
anethum graveolens, anethum graveolens, dill, dillfenchel, gurkenkraut, kräuterarten, kräutergarten, kümmerlingskraut

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Neue Kommentare