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Kapuzinerkresse, Tropaeolum majus | Kräuterarten

Kapuzinerkresse, Tropaeolum majus

KapuzinerkresseImmer beliebter in den deutschen Küchen wird die Kapuzinerkresse und findet häufig Verwendung in Salaten. Aber auch zur Verfeinerung von Kräuterquark oder Eierspeisen wird die leicht scharf und würzig schmeckende Pflanze eingesetzt.

Köstlich schmeckt sie auch kleingehackt auf einem frischen Butterbrot oder auch zu Kartoffeln. Vom Geschmack her erinnert die Kapuzinerkresse ein wenig an die Gartenkresse, doch die beiden Pflanzen sind nicht miteinander verwandt.

Anspruchslose und beliebte Pflanze

Von der Kapuzinerkresse kann man sowohl die Samen als auch Blätter und Blüten der Pflanze verwenden. Unter Apfelbäumen und zwischen dem gepflanzten Kohl ist sie auch eine beliebte Pflanze bei den Hobbygärtnern, da sie Schädlinge von den anderen Pflanzen abhält.

Bereits im April bis Mai kann bei halbwegs gutem Wetter im Freien die Aussaat vorgenommen werden, da die Kapuzinerkresse als sehr anspruchslose Pflanze gilt. Sie wächst an sonnigen Plätzen genauso gut wie im Halbschatten oder sogar im lichten Schatten. Hier blüht sie allerdings etwas später und etwas spärlicher im Ausmaß.

An sonnigen Plätzen sollte allerdings bedacht werden, das die Pflanze viel Platz braucht und gerne durch kriechen oder klettern ihre Ausbreitung sucht. Sie ist deshalb auch perfekt geeignet, um Zäune oder Wände von Gartenhäusern zu begrünen.

Kapuzinerkresse in der Heilkunde

Doch nicht nur für die Küche kann die Pflanze verwendet werden. Auch in der Heilkunde hat die Kapuzinerkresse ihren Platz gefunden und vor allem durch ihre Senfölglykoside hat sie eine hervorragende antibakterielle Wirkung und sie wird auch bevorzugt genutzt um das Immunsystem des Körpers zu stärken.

Auch bei Erkältungen, Bronchitis oder Halsentzündungen wird gerne auf die Kapuzinerkresse zurückgegriffen. Die Pflanze hat auch eine sehr harntreibende Wirkung und im Zusammenspiel mit ihre desinfizierenden Wirkung kann sie deshalb auch bei Entzündungen und Problemen im Harnwegbereich eine sehr heilende Hausmedizin darstellen.

Die Pflanze enthält außerdem viel Vitamin C und ist deshalb auch eine sehr gesunde und empfehlenswerte Nahrungsergänzung und ein Vitaminspeicher vor allem im Herbst und Winter.

Ein wertvoller Stoff, der sich in der Kapuzinerkresse befindet, wirkt zusätzlich wie ein Antibiotikum und tötet Keime im menschlichen Körper ab. Es wirkt ähnlich wie ein Penicillinersatz mit Breitbandwirkung und ist äußerst hilfreich bei Angina, Mandelentzündung und Bronchitis. Da die Kapuzinerkresse zusätzlich schleimlösend und verflüssigend wirkt, kann Schleim und Schnupfen leichter abfließen, bzw. abgehustet werden.

Ernte der Kapuzinerkresse

Während der Sommermonate können Blätter und Blüten der Kapuzinerkresse geerntet werden. Gerade die Blüten der Kapuzinerkresse sehen auf dem festlich gedeckten Tisch äußerst dekorativ aus und können mitgegessen werden.

Rezept Kapuzinerkresse als Kapernersatz

Die Blütenknospen der Kapuzinerkresse können zu einem wunderbaren Kapernersatz zubereitet werden. Hierfür nimmt man Blütenknospen der Kresse, bestreut diese mit Salz und lässt die Mischung einen Tag stehen. Danach sollten die Blütenknospen abgetrocknet und in ein Glas gefüllt werden. Anschließend füllt man alles mit einem hochwertigen Essig auf und sterilisiert den Blütenknospen-Kaperncocktail. Die Blütenknospen können genauso wie Kapern verwendet werden.


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