Kleiner Wiesenknopf, Pimpinelle
Der kleine Wiesenknopf oder auch Pimpinelle genannt, wird wegen seinem Namen oft auch mit der Bibernelle verwechselt, die ebenfalls Pimpinelle genannt wird. Der kleine Wiesenknopf aber ist ein sehr mildwürziges Salatkraut, das einen nussig-gurkigen Geschmack hat und man in vielen Gärten findet.
Am meisten Verwendung findet der kleine Wiesenknopf in der Küche als Gewürz für den Salat oder die grüne Soße, aber auch im Kräuterquark oder bei der Herstellung von Kräuterbutter.
Entzündungshemmend und harntreibend
Die Heilwirkung des kleine Wiesenknopfs ist sehr weitreichend und reicht von blutstillenden und harntreibenden Fähigkeiten bis hin zum Einsatz bei Frühjahrsmüdigkeit. Die Pflanze gilt auch als entzündungshemmend und wird deshalb auch gegen Mundschleimhautentzündung, Darmentzündungen und inneren Blutungen sowie bei Sonnenbrand und bei Schnittwunden gerne verwendet.
Verwenden kann man den kleinen Wiesenknopf sowohl zur äußerlichen als auch zur innerlichen Anwendung. Besonders beliebt ist die Pflanze auch bei Entschlackungskuren im Frühjahr wegen ihrer harntreibenden Wirkung.
Feuchter Boden ist wichtig für den Geschmack
Die Pflanze braucht, um sich im Wachstum und auch im Geschmack gut entfalten zu können, einen normal feuchten bis anhaltend leicht feuchten Boden. Ist der Boden zu trocken, so entwickelt der kleine Wiesenknopf fast gar keinen Geschmack. Steht die Pimpinelle zu trocken, so kann Mehltau ausgelöst werden. In diesem Fall hilft ein tiefer und kräftiger Rückschnitt, so dass die Pimpinelle wieder neu austreibt.
Die Pflanze liebt auch die Sonne und sollte daher immer an sonnigen Plätzen oder zumindest im leicht schattigen Bereich angebaut werden. Auch der Balkon eignet sich hervorragend als Standort, um den kleinen Wiesenknopf dort zu züchten.
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