| Lorbeer, Lorbeerstrauch, Laurus nobilis |
| Kräuterarten | |
Lorbeer, Lorbeerstrauch, Laurus nobilisLorbeer: Das Kraut von Weisheit und Ruhm
Der Lorbeer hat eine große geschichtliche Bedeutung in der griechischen und römischen Mythologie. Im antiken Griechenland war der Lorbeer dem Apoll geweiht und daher das Symbol von Weisheit und Ruhm. Deshalb erhielten Sportler, Künstler und Politiker für herausragende Leistungen auch einen Lorbeerkranz. Noch heute kommt dem Lorbeer diese Bedeutung im sportlichen Bereich zu. Standort für Lorbeer
Aussaat und Vermehrung von LorbeerDen Samen des Lorbeers kann man in Töpfen mit einem Sand,- Erde- und Torf-Gemisch vorziehen, aber die Pflanze lässt sich auch durch Stecklinge vermehren. Ernte des LorbeerDie beste Erntezeit für Lorbeerblätter ist das Frühjahr oder der Herbst. Nach der Ernte müssen die Blätter erst an einem schattigen Platz getrocknet werden, bevor sie wirklich genießbar sind. Getrocknete Lorbeer-Blätter halten sich ungefähr zwei Jahre, danach verlieren sie ihr Aroma. Damit die Blätter gerade trocknen und sich nicht verbiegen, sollten sie ausgebreitet und mit einem Tuch bedeckt und einem Brett beschwert werden. Wirkung des LorbeersLorbeer wird eine kräftigende Wirkung nachgesagt, er fördert die Verdauung, hilft gegen Blähungen und Appetitlosigkeit, fördert die Menstruation und darf daher nicht während der Schwangerschaft verwendet werden. Der Lorbeer wirkt antibakteriell, anregend und harntreibend. Das Öl der Pflanze lindert Hautausschläge, Muskelschmerzen, Verstauchungen, Zerrungen, Insektenstiche, Furunkel und rheumatische Beschwerden. Aus Lorbeer-Blättern lässt sich ein Tee zubereiten, der die Wirkung erzeugt, man kann sie aber auch einfach kauen. Das Öl wird aus den Samen gewonnen, die man im Herbst ernten kann. Lorbeer in der KücheDa der Lorbeer einen starken Geschmack verbreitet, darf er nur sparsam verwendet werden. Man kocht das Blatt mit und entfernt es vor dem Servieren wieder aus der Speise. Mit Lorbeer wird Fleisch, Fisch und Wild gewürzt, aber auch Essigfrüchte, Rotkohl und Marinaden. Foto: Lanznaster / pixelio.de |
|








