Gartengestaltung

Garten selbstgemacht

Gartenkräuter

Gartenwissen

Minze, Grüne Minze, Pfefferminz, Mentha

Frisch und vielfältig verwendbar

Minze, PfefferminzeDie Minze wird auch Pfefferminz, Grüne Minze oder Krause Minze genannt, jedoch sind alle Sorten verschiedene Arten der Minze. Den Duft und Geschmack dieses Krauts kennt beinahe jedes Kind, da die Minze sehr vielfältig eingesetzt wird. Die Minze wächst als Staude und kann bis zu fünfzig Zentimeter hoch werden. Im Juli und August blüht die Pflanze rosarot oder violett. Die Minze ist ein Doldenblütler. Insgesamt gibt es zwanzig Arten der Minze, die in der ganzen Welt verbreitet sind.

Minze wird schon seit der Zeit um 1000 v. Chr. in China verwendet. Dort fand man Überreste aus Grabbeigaben. Auch in der Antike spielte die Minze immer wieder eine Rolle. Die Minze ist eine ausdauernde, winterharte Pflanze und ist gelegentlich in feuchten Lagen auch wildwachsend zu finden. Entfernt man die Blüten der Minze, so wird das Blattwachstum weiter angeregt.

Standort für die Minze

Minze gedeiht am besten an einem windgeschützten Platz in der Sonne oder im Halbschatten. Die Pflanze liebt leichte, feuchte Böden und gedeiht besonders gut in Mooren. Man kann die Minze auch in Blumentöpfen halten, wenn sie an einem sonnigen Platz stehen.

Aussaat und Vermehrung der Minze, Pfefferminz

Minze kann ab März oder April im Frühbeet ausgesät werden, dabei wird der Samen nur dünn mit Erde bedeckt und feucht gehalten. Die Keimdauer beträgt 15 bis 20 Tage. Aber eine Vermehrung ist auch durch Wurzelteilung möglich.

Ernte der Minze, Pfefferminze

Die Blätter der Minze können das ganze Jahr über geerntet und frisch verwendet werden. Die ideale Zeit ist vor der Blüte, weil dann das Aroma stärker ist. Zudem ist das Aroma in den Morgenstunden am höchsten.

Die Minze-Blätter werden getrocknet und anschließend gerebelt. Man kann sie in einem geschlossenen Behälter aufbewahren, muss sie jedoch beizeiten verbrauchen, weil das Aroma mit der Zeit nachlässt. Besser erhält sich das Aroma, wenn die Minze eingefroren wird.

Wirkung der Minze

Die Minze ist sehr vielfältig einsetzbar. Sie stärkt die Abwehr, wirkt antiseptisch, durchblutungsfördernd und entzündungshemmend. Sie wird gegen Übelkeit eingesetzt, bei Abszessen, Allergien, Atembeschwerden, aber auch zur Darmentgiftung. Minze entzieht Eiter, hilft gegen Fettsucht, Furunkel, Gallensteine und Gliederschmerzen. Sie wird bei Grippe angewandt, bei nervösen Herzbeschwerden, Heuschnupfen, Hexenschuss und hilft gegen Juckreiz und Insektenstiche.

Die Aufzählung könnte beliebig fortgesetzt werden, denn die Minze ist bei fast jedem Krankheitsbild anwendbar.

Zur Zubereitung eines Minze-Tees werden zwei Teelöffel schwarzer Tee mit 4 Esslöffeln gehackter Minzeblätter verwendet. Pfefferminztee muss nur fünf Minuten lang ziehen.

Minze in der Küche

Die Minze ist besonders in Großbritannien ein beliebtes Würzkraut. Sie kann zu Lamm, Wild, Süßspeisen und Obstsalaten verwendet werden. Insbesondere in Süßwaren wird die Minze gern eingesetzt.


Suchbegriffe
grüne minze, kräuterarten, mentha, minze, pfefferminz

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Neue Kommentare