Portulak, Portulaca oleracea syn. sativa
Der Portulak hat seinen Ursprung in Kleinasien und im Mittelmeerraum, doch bereits seit dem frühen 16. Jahrhundert auch seine Verbreitung in Mitteleuropa gefunden. Meist kommt er als verwilderte Unkrautpflanze vor. Kenner und Liebhaber des Portulak bauen ihn aber auch gezielt als Pflanze für die Küche und als Heilpflanze an. Am besten gedeiht die Pflanze auf sandigen und stickstoffreichen Böden und er mag viel Wärme und Sonne. Am verbreitetsten ist er daher in Gärten, am Rand von Feldern oder auch an Bahndämmen.
Dicht über dem Boden liegend verbreitet sich die Pflanze sternförmig aus und seine roten Stängel erinnern dabei an einen Seestern. An den runden Stängeln des Portulak wachsen dickfleischige Blätter, die bis zu zwei Zentimeter lang werden. Wird es kalt oder wenn die Nacht einbricht, dann klappen sich die Blätter zusammen und bei Sonnenschein klappen sie dann wieder auf.
Sehr hoher Vitamingehalt
Der Portulak hat einen leicht sauren Geschmack und wird deshalb auch gerne als Salat zubereitet. Doch auch als Beilage in der Suppe findet er häufig Verwendung und vor allem in Russland hat man ihn oft auch als Wintervorrat in Salz und Essig eingelegt. Durch seinen hohen Vitamingehalt an Vitamin A, B und Vitamin C und seine reichlichen Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Eisen und Kalium, wird der Portulak aber auch als Heilpflanze sehr geschätzt.
Gutes Mittel gegen Husten und Fieber
Sehr gut kann der Portulak auch als Vorbeugung gegen grippale Infekte eingesetzt werden. Als frischen Saft auf den Blättern gepresst kann man ihn auch zur Behandlung von Husten und Fieber einsetzen. Zur Trocknung und damit zur Anwendung als Tee allerdings eignet sich der Portulak weniger und seine vollen Wirkstoffe entfaltet er, wenn man ihn frisch zubereitet.
Wann sammelt man Portulak?
Die Blätter des Portulaks können laufend abgeerntet werden. Ab Juni kann man die frischen Portulak-Blätter stets abschneiden, da sie regelmäßig nachwachsen. Ein Trocknen und Konservieren der Portulakblättern ist nicht notwendig, da sie nachwachsen und in regelmäßigen Abständen geerntet werden können.
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