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Dienstag, 6. Januar 2009
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Wie legt man nasse Gartenbereiche richtig trocken?

Nasse WieseNasse Wurzeln bevorzugen die wenigsten Pflanzen. Bei verdichteten Böden, z.B. nach dem Hausbau oder bei natürlich vorkommenden nassen Erdschichten kann dies jedoch der Fall sein und stellt den Gärtner oft vor die Frage, wie das Problem des nassen Bodens zu lösen ist.

Prinzipiell führen diese Erdverdichtungen dazu, dass das Regenwasser nicht mehr absickern kann und sich an der Erdoberfläche staut. Diese Problemzonen eines Gartens sind nach einem Regenschauer deutlich erkennbar: Regenpfützen versickern nur in einem sehr langsamen Tempo im Erdreich.

Ist der Garten noch nicht angelegt, beispielsweise nach der Fertigstellung eines Hauses, so kann man das Problem lösen, indem man den Gartenboden tiefgründig lockert.

Eine Drainage hilft den Garten trocken zu legen 

Ist der Garten bereits angelegt, hilft eine sogenannte Drainage. Hierzu sollte man schmale Gräben ziehen und hier hinein werden zerschlitzte Drainagerohre verlegt. Durch die Schlitze gelangt das Wasser in das Drainagerohr und durch das Rohr wiederum kann das überschüssige Wasser abgeleitet werden.

Möglicherweise ist es auch ausreichend, wenn nur die Drainagegruben ausgehoben werden. Hierdurch werden die stauenden Erdschichten durchbrochen. Zu füllen sind die Gruben unten mit Kies, anschließend mit einem Vlies, um ein Verschlämmen und "Verstopfen" der Kiesschicht zu verhindern. Ganz oben wird alles mit einer Schicht Erde bedeckt.  

Den feuchten Garten richtig bepflanzen

Die andere Alternative ist es, den feuchten Garten als gegeben zu akzeptieren und ihn mit entsprechenden Pflanzen zu bepflanzen. Geeignete Pflanzen für den Feuchtgarten sind zum Beispiel Farne, Trollblumen, Sumpfpflanzen, Weiden oder Erlen. Auch solch ein Feuchtgarten kann eine schöne Augenweide darstellen, sind die entsprechenden Feuchtpflanzen schließlich schön arrangiert und gedeihen dadurch prächtig auf der feuchten Wiese.

Bild: Arne Fleckenstein, www.pixelio.de 

 
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