Rasenfilz

Filziger Rasen ist meist eine Folge von Pflanzenresten, die sich an der Rasenoberfläche zersetzt haben.

Herbstlaub, Rasenschnitt, Unkräuter oder Gräser zersetzen sich an der Oberfläche und zurück bleibt eine filzige Oberfläche, die meist braun-gelb gefärbt ist und den Rasen ungepflegt erscheinen lässt.

Wie kann man Rasenfilz beseitigen?

Den Wurzelfilz geht man am besten während des zeitigen Frühjahrs an. Handelt es sich nur um eine kleine Fläche, die von verfilzten Stellen betroffen ist, kann man die mit einem Drahtbesen abrechen. Sind jedoch größere Rasenflächen filzig geworden, so lohnt es sich motorbetriebene Vertikutierer im Baumarkt auszuleihen.

In jedem Fall sollte man sehr vorsichtig vertikutieren, denn wer zu beherzt den Filz entfernt, reißt unter Umständen auch noch restlich verbliebene Rasenwurzeln aus. Mit einem Motorvertikutierer sollte man die betroffenen Stellen mehrmals und in alle Richtungen bearbeiten, um den Wurzelfilz zu entfernen. Die verfilzte Oberfläche kann man anschließend im Kompost entsorgen.

Sind kahle Stellen im Rasen verblieben, kann man die Lücke mit einem Gemisch aus Sand und Erde auffüllen, das anschließend mit Rasensamen angereichert wird. Alternativ kann auch ein fertig ausgeschnittenes Stück Fertigrasen auf die Lücke verlegt werden. Hierfür sticht man ein Quadrat aus der Rasenfläche aus und passt den Fertigrasen entsprechend an, um ihn anschließend als Füllstück im Rasen einzufügen. Bitte das gründliche Wässern nicht vergessen, um ein gutes Anwachsen zu gewährleisten.

Wer Rasenfilz langfristig vermeiden möchte, sollte die Rasenfläche regelmäßig durchlüften und darauf achten, dass der Rasen nicht zu nass ist. Grobe Reste vom Rasenschnitt sind ebenso vom Rasen zu entfernen, da diese sich sonst zersetzen und zu Rasenfilz führen können.


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