Welcher Rasenmäher ist der richtige?
Tipps zur Kaufentscheidung
Im Sommer kann es manchmal anstrengend werden, wenn der Rasen jede Woche gemäht werden muss, um ein ordentliches Rasenbild im Garten aufrecht zu erhalten. Gut dran ist der, der einen geeigneten Rasenmäher für den Garten sein Eigen nennen kann.
Die anstrengende Arbeit kann durch die richtige Ausstattung wesentlich erleichtert werden, vorausgesetzt man weiß, welcher Rasenmäher für den Garten der geeignetste ist.
Tipps zum Kauf eines Rasenmähers
Da ein guter Rasenmäher in der Regel viele Jahre halten kann und wöchentlich in den warmen Sommermonaten zum Einsatz kommt, sollte man in jedem Fall nicht am falschen Ende sparen. Wer einen Vergleich verschiedener Rasenmäher heranziehen möchte, kann einen Blick in die aktuellen Testergebnisse von „Stiftung Warentest“ werfen, denn dort findet man in regelmäßigen Abständen Auswertungen über erhältliche Rasenmäher verschiedenster Modelle.
Aber auch die Geräuschentwicklung sollte beim Kauf berücksichtigt werden. Handrasenmäher oder elektrisch betriebene Rasenmäher sind wesentlich leiser im Gebrauch als Mäher mit Benzinmotoren. Aus diesem Grund gibt es in den meisten Gemeinden Regelungen, in welchen Zeiträumen der Rasen gemäht werden darf. Ein leiser Handrasenmäher ist in der Regel meist nicht zu hören und kann häufig auch unbemerkt zur späteren Stunde zum Einsatz kommen.
Rasenmähertypen
Vom Handmäher bis zum Aufsitzmäher finden sich im Handel zahlreiche Varianten und Typen, wie der Hausgarten gemäht werden kann. Natürlich sollte der Rasenmäher auch der Gartengröße angepasst sein, denn bei einem parkähnlichem Garten wäre ein Handmäher sicher fehl am Platze und wiederum ein Aufsitzmäher im Reihenhausgarten auch völlig falsche Wahl.
Welche Rasenmäher gibt es?
- Handmäher
- Akkumäher
- Elektromäher
- Benzinmäher
- Balkenmäher
- Aufsitzmäher
- Rasentraktoren
Welcher Rasenmäher für welche Grundstücksgröße?
1. Handmäher
Ein Handmäher ist für kleine Rasenflächen sehr gut geeignet, die nicht größer als rund 200 Quadratmeter sind. Da der Handrasenmäher nur ein schlechtes Schnittergebnis bei höherem Rasen zeigt, sollte regelmäßig gemäht werden.
Dadurch liefert er gute Schnittergebnisse bis zu einer Schnitthöhe von 8 cm und ist obendrein ökologisch zu empfehlen, da er weder Benzin, noch Strom benötigt.
Da Handmäher meist mit Messerwalzen arbeiten, müssen sie hin und wieder nachgeschliffen und neu eingestellt werden. Erwähnenswert für den Handmäher ist darüber hinaus der leise Einsatz, der ihn auszeichnet.
2. Akkumäher
Akkumäher eignen sich für Rasenflächen, die nicht größer als 50 bis 300 Quadratmeter sind. Akkumäher sind heutzutage meist leistungsstarke Geräte, die zum einen leise im Gebrauch und darüber hinaus recht handlich sind, da kein Stromkabel beim Rasenmähen stört. Der Rasenmäher eignet sich auch für Flächen, die eine Hanglage vorweisen, oder zahlreiche Bäume und Sträucher gepflanzt haben. Für eine Rasenhöhe bis zu 8 cm ist ein Akkumäher ideal.
Akkumäher weisen meist ein höheres Gewicht als Elektromäher auf. Auch ist die Mähleistung begrenzt und je nach Grundstücksgröße kann eine Akkuladung nicht für den kompletten Mäheinsatz ausreichen. Manchmal ist es daher ratsam, einen zweiten geladenen Ersatz Akku zur Hand zu haben.
3. Elektromäher
Elektromäher werden mit Strom betrieben, weshalb eine Stromquelle im Garten verfügbar sein muss. Das Elektrokabel muss beim Mähen stets berücksichtigt werden und kann manchmal auch hinderlich sein. Daher ist es empfehlenswert, wenn das Kabel eine leuchtende Farbe vorweist, so kann man im höher gewachsenen Gras verhindern, dass über das Stromkabel gemäht wird.
Elektromäher sind im Fachhandel und Baumarkt meist eine günstige Variante und sie liefern ordentliche Schnittergebnisse, sofern der Rasen nicht höher als rund 8 cm und möglichst trocken ist. Bei höherem Rasen zeigen sich manchmal die Nachteile des Elektromähers, denn hier hinterlässt er zum Teil keinen sauberen Schnitt. Wer länger nicht mehr gemäht hat, kann deshalb beim ersten Mähdurchgang eine höhere Schnitteinstellung wählen und anschließend ein zweites Mal mit einer tieferen Schnitteinstellung des Rasen einkürzen.
Auch der Zeitaufwand des Rasenmähens hält sich mit einem Elektromäher in Grenzen, denn eine Rasenfläche von rund 100 Quadratmetern ist bei einer Schnittbreite von 30 oder 40 Zentimetern gemäht – also wirklich schnell!
Wer nicht kräftig Schieben möchte, achtet beim Kauf auf eine zusätzliche Ausstattung mit einem zuschaltbaren Radantrieb. Dadurch mäht der Elektromäher ohne viel Kraftaufwand und die Arbeit geht flott von der Hand. Für die notwendige Sicherheit beim Mähen sollte zusätzlich ein Zweihandsicherheitsschalter vorhanden sein. Dieser gewährleistet, dass der Motor des Elektromähers nur läuft, solange der Schalter mit der Hand gedrückt bleibt.
4. Benzinrasenmäher
Lauter im Gebrauch aber leistungsstark und mit guten Schnittergebnissen, das zeichnet den Benzinrasenmäher aus. Bei Rasenflächen die über 600 Quadratmetern vorweisen, ist eine Anschaffung eines Benzinrasenmähers durchaus lohnenswert.
Modern ausgestattete Benzinrasenmäher sind heute durchaus leiser als noch vor wenigen Jahren, was sicherlich auch an Erweiterungen wie Schalldämpfern liegt. Manche Benzinrasenmäher sind sogar mit einem Katalysator ausgestattet, was die Mäher durchaus umweltfreundlicher macht. Schnittbreiten von 33 cm und mehr ermöglichen ein schnelles und angenehmes Mähen der Rasenfläche
Beim Kauf eines Benzinrasenmähers sollte die Sicherheit auch berücksichtigt werden. Ein Sicherheitsschalter, der den Motor stoppt, sobald der Griff es Mähers losgelassen wird, ist daher ratsam. Auch eine zentrale Schnitthöhenverstellung ermöglicht ein gepflegtes Rasenbild.
5. Balkenmäher
Ein Balkenmäher ist hauptsächlich für das Mähen von höherem Gras geeignet. Meist sind die benzinbetriebenen Mäher für Wiesenflächen über 15 cm im Einsatz, die hohe Gräser vorweisen. Für ein gepflegtes und gleichmäßiges Schnittbild im Garten sind sie daher weniger geeignet.
6. Aufsitzmäher und Rasentraktoren
Teuer sind sie in der Anschaffung, ohne Frage. Gemeint sind Aufsitzmäher und Rasentraktoren, die vor allem bei großen Rasenflächen in Frage kommen, die einige tausend Quadratmeter umfassen. Leistungsstark sind die motorisierten Mäher, die es sowohl mit Handschaltung, als auch in Automatikausführung zu kaufen gibt.
Wer sich für den Kauf eines solchen Mähers entscheidet, sollte sich gründlich und ausgiebig im Vorfeld informieren. Hat man ein Modell in die engere Wahl genommen, so sollte man in jedem Fall eine Probefahrt unternehmen. Auch eine problemlose Bedienbarkeit, einen geringen Wendekreis, eine akkurate Lenkung und Schaltung sind neben einem leicht zu handhabenden Grasfangkorb entscheidend.
Foto Rasenmäher: Jaimie Duplass, Ints Vikmanis, Maximmal, risteski goce / shutterstock.com
| Frisch gesäten Rasen mähen → |
|---|








