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Was tun gegen die Krankheit Clematiswelke?
Nicht selten werden junge Waldreben von der sogenannten Clematiswelke befallen. Bei dieser Pilzkrankheit werden die Leitungsbahnen der Pflanze verstopft und kein Wasser gelangt mehr in Blätter und Blüten. Ein schlagartiges welken der Pflanze ist die Konsequenz. Aber was hilft nun gegen die Pilzkrankheit?
Meist werden junge Pflanzen befallen, deshalb hat es sich als hilfreich erwiesen, bereits größere Pflanzen im 3-5 Liter Container zu kaufen. Ebenfalls ratsam ist es, relativ resistente Sorten gegen die Welke auszuwählen - hierbei hilft Ihnen sicherlich ein Fachberater aus dem Gartenzentrum.
Ebenso sollte man auf eine regelmäßige Wasserversorgung bei der Clematis achten. Hierbei ist es ebenso wichtig, die Pflanze von unten zu gießen und keinesfalls die Blätter und Blüten mit Feuchtigkeit zu benetzen, da dies den Pilzbefall begünstigen kann.
Was tun, wenn die Clematis bereits von der Pilzkrankheit befallen ist?
Hier hilft nur eines: ein radikaler Rückschnitt bis über den Boden. Die Pflanzabfälle dürfen keinesfalls im Kompost entsorgt werden, da hier die Sporen weiterhin überleben würden und beim späteren Ausbringen im Garten die Pflanzen erneut befallen können. Die Mülltonne ist hier empfehlenswerter, um den Krankheitskreislauf im Garten zu unterbrechen.
Keine Sorge, da die Clematis relativ robust ist, nimmt sie den radikalen Rückschnitt meist nicht übel und erholt sich bis zum nächsten Jahr meist vollständig.













