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Blumige Brotaufstriche: Lavendel-Gelee und Veilchenblüten-Konfitüre | Selber machen und herstellen

Blumige Brotaufstriche

Lavendel-Gelee und Veilchenblüten-Konfitüre

VeilchenHeutzutage und in unseren Regionen denkt man bei Marmeladen und Gelees an Erdbeeren, Johannisbeeren, Kirschen und andere Früchte.

In anderen Kulturen, aber auch bei unseren Urgroßmüttern, die auf ihren eigenen Ideenreichtum angewiesen waren, wenn sie Vielfalt in die Küche bringen wollten, wurden neben Früchten noch viele andere Gewächse aus der Natur in der Küche verwendet.

Häufig fand man sie im Wald oder am Feldrand und musste sie einfach nur sammeln und verarbeiten. Heute kennt man noch Rezepte aus Holunder oder Schlehen, die am Wegesrand stehen und deren Früchte und Blüten man sammeln kann.

Aus früheren Zeiten, aber auch aus Südeuropa und den orientalischen Ländern stammen Rezepte für süße Brotaufstriche aus Blumen. Lindenblüten, Löwenzahn und Gänseblümchen, aber auch Rosenblüten, Lavendel, Veilchen und sogar Tannenzweige können zu Gelees und Marmeladen verarbeitet werden. Solche Brotaufstriche haben einen außergewöhnlichen Geschmack und bringen Abwechslung zwischen die Frucht-Zubereitungen aus dem Supermarkt.

Veilchenblüten-Konfitüre selber machen

Dieses Rezept stammt aus den Balkanländern, wo derartige Süßspeisen den Namen „Slatko", „Süßes", tragen. Marmeladen, Gelees und Konfitüren sind in den südeuropäischen Ländern aromatischer und süßer, als wir es gewohnt sind. Ein Beispiel dafür ist die Veilchenblüten-Marmelade.

Dazu benötigt man ein Kilogramm Zucker, einen Teelöffel Weinsteinsäure, zwei Tassen Wasser und zweihundert Gramm Veilchenblüten-Blätter. Zugegeben, wer nicht gerade über eine große Veilchenzucht verfügt, wird Probleme bekommen, eine solche Menge an Veilchenblüten-Blättern zu sammeln. Aber vielleicht ist das ja ein Ansporn, die hübschen kleinen Veilchen zu züchten.

Zunächst kocht man aus dem Wasser und dem Zucker einen Sirup und gibt anschließend die Blütenblätter hinein. Diese Masse lässt man kochen, bis sie geliert. Sie ist dann fest genug, wenn ein großer Tropfen der Konfitüre auf einem kleinen Teller liegen bleibt, ohne zu zerlaufen. Nun gibt man die Weinstein-Säure zu und lässt alles noch einmal kräftig aufkochen.

Anschließend füllt man die noch heiße Konfitüre in gründlich gereinigte Gläser, verschließt diese und stellt sie für eine halbe Stunde auf den Deckel.

Lavendel-Gelee selber machen

Das etwas würzig schmeckende Lavendel-Gelee verwendet man weniger als Brotaufstrich, als zu Joghurt, Eis oder Quarkspeise, aber auch zu Frischkäse, gebratenem Fisch und Geflügelgerichten. 

Für die Zubereitung benötigt man eine Handvoll Lavendelblüten, 50 Gramm Zucker, einen Viertelliter Wasser, 100 Milliliter Creme de Cassis, 150 Milliliter roten Portwein und zwei Esslöffel Honig. Die Zutaten werden alle zusammen eine halbe Stunde lang gekocht, bis sich ein dicker Sirup bildet. Anschließend gießt man diesen durch ein engmaschiges Sieb und filtriert so die Blütenrückstände heraus. Der Sirup kann als Soße verwendet oder mit 250 Gramm Gelierzucker erneut aufgekocht und anschließend direkt in Marmeladengläser abgefüllt werden. 

Foto "Veilchen": Gartenzeitung.com


Suchbegriffe
blumige brotaufstriche: lavendel-gelee und veilchenblüten-konfitüre, gelee, lavendel, lavendula, marmelade, veilchen

Kommentare  

 
0 #1 Anneliese Lutz 2015-06-08 07:22
hallo!
ich suche ein rezept für lavendel Marmelade,viell eicht kann mir da jemand schreiben.danke im vorraus
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