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Einkochen, Einwecken, Einmachen | Selber machen und herstellen

Einkochen, Einwecken und Einmachen

So wird Obst und Gemüse haltbar

einmachenWer kennt es nicht mehr, die Einmachgläser auf den Regalen in Omas Keller mit leckerer Marmelade oder eingemachten Früchten. Einmachgläser, Entsafter, Entkerner und Gummiringe gehörten zum damaligen Hausfrauenalltag. Stundenlang wurde eingeweckt, die Gläser gefüllt und in einem riesigen Topf auf dem Ofen erhitzt.

Was schon vor Beginn der Kriegszeit Tradition war, ist lange Zeit aus den deutschen Küchen verschwunden. Allerdings ist Einkochen wieder Trend. Heute sind wieder in vielen Haushalten Weckgläser zu sehen, denn was gibt es Besseres als im Sommer, viele frische duftende Früchte einzumachen. Durch die Erhitzung halten die Früchte Monate oder sogar Jahre. Das heißt, sie werden konserviert.

Konservierungsverfahren

Konservierungsverfahren gibt es seit Menschengedenken. Schon in der Steinzeit mussten die Menschen die gesammelten Beeren, Wurzeln oder Fleisch als Reserven für die harten Wintertage haltbar machen. Die Lebensmittel wurden bei Wind und Sonne oder neben einem Feuer getrocknet. Ein späterer Bestandteil der Konservierung war das Salzen und Räuchern. Allerdings war das Wissen der Menschen damals noch nicht so weit um das Verfahren zu verstehen, so wurde die Konservierung als großer Zauber betrachtet.

Um 1700 experimentierte Denis Papin mit der Konservierung von Kochfleisch und Früchten. Er verwendete abgedichtete Kupfertöpfe. Allerdings missglückten die Versuche und erst viel später entdeckte der französische Koch Fancóis Nicolas Appert , dass Lebensmittel in geschlossenen Behältern, bei 100°Grad Erhitzung haltbar werden. Soweit zur Geschichte des Einkochens, das auch heute noch sehr viel Spaß bereitet. Schmecken dann die eingekochten Früchte der Familie und den Bekannten, ist ein Lob gewiss. Stolz wird die Hausfrau immer wieder gerne einwecken.

Sicher ist es manchmal mal schwer, Beruf und Familie zu vereinbaren. Doch die Gesundheit steht im Vordergrund. Denn in vielen Lebensmitteln werden Zusatzstoffe als Farbstoff, Aromen und Konservierungsmittel zugefügt. Der Verbraucher steht vor dem Ungewissen und weiß nicht, welche Auswirkungen die Stoffe auf die Gesundheit haben. Empfindliche Menschen reagieren auf Zusatzstoffe mit Allergien.

Was bedeutet, sich natürlich und gesund zu ernähren. Gerade in der heutigen Zeit der vielen Fast Foods Restaurants ist es wichtig, für eine gesunde Ernährung zu sorgen. Denn immer mehr Kinder und Jugendliche essen gerne mal „auf die Schnelle" und Fast Food wird immer beliebter. Ein striktes Verbot jedoch verlockt die Kinder. Eine gesunde Kombination zu finden ist nicht so schwer, wie es erscheint. Wichtig ist es daheim für ein ausgewogenes, gesundes Essen zu sorgen. Eingemachte Früchte aus dem eigenen Garten schmecken unvergleichlich gut und sind gesund. Nicht zu vergleichen mit den konservierten Früchten aus dem Supermarkt. Der Eigengeschmack ist nicht mehr vorhanden. Natürlich besitzt nicht jeder einen Garten, doch gibt es in der Hochsaison gutes Obst auf dem Wochenmarkt. Sicherlich fällt die Wahl nicht schwer, denn meist werden die Lieblingssorten haltbar gemacht.

Ob Kernobst, Steinobst oder Beeren, im Grunde können alle Früchte eingeweckt werden. Wie Kirschen, Erdbeeren, Birnen, Pflaumen, Äpfel, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und noch viele Sorten mehr. Oftmals bleibt nach der Ernte eine große Menge übrig. So bietet sich das Konservieren für den Winter an.

Tipps zum Einmachen von Obst und Gemüse

einkochenAuch als Einsteiger ist das Einmachen nicht schwer, wenn einige Regeln beachtet werden.

Die Früchte müssen reif und frisch sein. Das heißt noch fest und nicht überreif. Sie sollten nur kurz abgewaschen werden, damit das Aroma nicht verloren geht. Nun kommt die Ausstattung, diese muss bereitstehen. Heute wird meist ein Einkochautomat mit Einlegerost benutzt, er vereinfacht das Einkochen enorm. Es ist nicht mehr nötig darauf zu achten, dass die nötige Temperatur erreicht wird und über einen gewissen Zeitraum gleich bleibt. Der Einkochautomat arbeitet selbstständig bis zum Ende und die Hausfrau kann nebenbei andere Dinge erledigen.

Der Kauf ist lohnenswert, wenn regelmäßig eingekocht wird. Natürlich kann auch der traditionelle Einkochtopf mit Thermometer und Einsatz verwendet werden. Auch ist das Einkochen im Backofen möglich, allerdings sind die Energiekosten ziemlich hoch. Nun weiter zu der Ausstattung, ebenso wichtig sind die Einkochgläser. In Deutschland werden spezielle Einkochgläser in verschiedenen Formen nur von einer Firma seit Jahrzehnten hergestellt. Diese haben einen speziellen Rand, einen dazugehörigen Glasdeckel, ein Gummiring als Dichtung und Federklammern. Sie sind für das Einkochen sehr beliebt. Allerdings sind auch Gläser mit Twist-off Schraubdeckel erhältlich. In Frankreich werden Gläser mit Bügelverschlüssen verwendet und in Amerika nutzen die Verbraucher Gläser mit zweiteiligen Schraubverschlüssen. Doch ganz gleich, welche Gläser verwendet werden, sie müssen nach dem Einkochen luftdicht verschlossen sein.

Das Obst ist mittlerweile gut abgetropft, jetzt kann das Kerngehäuse entfernt werden. Das Obst schälen, halbieren oder vierteln. Bei Beeren ist es meist nicht notwendig. Die Einkochgläser, Deckel und Gummiringe müssen einwandfrei sauber sein, nur so ist die Haltbarkeit der Früchte gewährleistet. Das klein geschnittene Obst oder die Beeren in den Einkochgläsern geben und mit aufgekochter Zuckerlösung (erkalten lassen) übergießen. Wer es süß mag, nimmt auf 1 Liter Wasser 200 bis 300 g Zucker. Bei besonders süßen Früchten weiniger Zucker verwenden. Das Obst sollte bedeckt sein, jedoch den Rand 1 cm freilassen. Es können auch andere Gewürze hinzugefügt werden. Z. B. Zimt oder Nelken geben ein besonderes Aroma.

Nun müssen die Gläser locker verschlossen und in dem Einkochtopf oder Einkochautomat gestellt werden. Darauf achten, dass sie sich nicht berühren. Nur so viel Wasser in den Topf einfüllen, dass die Gläser bis zu drei Viertel im Wasser aufgerichtet stehen. Wie viel Zeit und welche Temperatur das Obst beim Einkochen benötigt, richtet sich nach der Menge und der Art der Früchte. Nach dem Einkochen müssen die Gläser noch 10 Minuten im Topf stehen bleiben. Anschließend mit einem Tuch bedecken und an einem zugfreien Ort abkühlen lassen. Erst wenn die Gläser kalt sind, ist ein Vakuum entstanden. Nun sind sie fest verschlossen und können in der Vorratskammer gestellt werden.

Einmachen im Backofen

obst-einmachenDas Einmachen im Backofen ist ebenso leicht. Es sollten die gleichen Gläser verwendet werden, denn sie sind auch ohne Wasserbad hitzebeständig. Das Backblech, am besten die Fettpfanne auf die unterste Schiene schieben und etwa 2 cm hoch mit Wasser befüllen. Dann den Backofenrost, mit die Gläser eine Stufe höher hineinschieben und bei 130° erhitzen, bis das Wasser kocht. Im Anschluss 30 Minuten im Backofen abkühlen lassen.

Ob Einmachen, Einkochen oder Einwecken, darunter zu verstehen ist die starke Erhitzung (75° bis 90°Grad) von Lebensmitteln, die unter Ausschluss von Luft konserviert werden. Ziel bei dem Verfahren ist das Abtöten von pathogenen Mikroorganismen und das Ausschalten von Eigenenzymen, die für den Verderb verantwortlich sind. Nicht zu verwechseln mit dem Sterilisationsverfahren. Dazu werden die Lebensmittel auf 110° bis 135° Grad erhitzt. Sämtliche Mikroorganismen werden bei dieser Methode abgetötet. Für den Hausgebrauch reicht das Pasteurisieren. Zwar ist durch die Sterilisation das Einmachgut länger haltbar, allerdings verliert es an Nährstoffe und Geschmack. Beim Einwecken ist der Verlust gering.

Die kühlen Tage sind schon da. Was gibt es Schöneres, als sich daheim gemütlich zu machen und eine Schale Grieß mit eingemachtem Obst zu essen. Oder am Morgen vor dem Alltagsstress mit einem vitaminreichen Müsli und eingekochten Beeren die Leistung zu steigern.

Dann das Rost mit den Gläsern eine Stufe höher hineinschieben und bei 130° erhitzen, bis das Wasser kocht. Im Anschluss 30 Minuten im Backofen abkühlen lassen.

Was versteht man unter Einkochen, Einwecken und Einmachen?

marmelade-einkochenOb Einmachen, Einkochen oder Einwecken, darunter zu verstehen ist die starke Erhitzung (75 bis 90°Grad) von Lebensmitteln, die unter Ausschluss von Luft konserviert werden. Ziel bei dem Verfahren ist das Abtöten von pathogenen Mikroorganismen und das Ausschalten von Eigenenzymen, die für den Verderb verantwortlich sind.

Nicht zu verwechseln mit dem Sterilisationsverfahren. Dazu werden die Lebensmittel auf 110 bis 135° Grad erhitzt. Sämtliche Mikroorganismen werden bei dieser Methode abgetötet. Für den Hausgebrauch reicht das Pasteurisieren. Zwar ist durch die Sterilisation das Einmachgut länger haltbar, allerdings verliert es an Nährstoffe und Geschmack. Beim Einwecken ist der Verlust gering.

Die kühlen Tage sind schon da. Was gibt es Schöneres, als sich daheim gemütlich zu machen und eine Schale Grieß mit eingemachtem Obst zu essen. Oder am Morgen vor dem Alltagsstress, mit einem vitaminreichen Müsli und eingekochten Beeren die Leistung zu steigern.

Fotos Einkochen, Einwecken: Aprilphoto, kuleczka, donatas1205, Nanka (Kucherenko Olena)  / shutterstock.com


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