Holundersaft, Holundergelee selber machen
Holunder als Saft oder Gelee : Gesund und stärkt die Abwehrkräfte
Holunder wächst noch verbreitet frei in der Landschaft und es ist daher nicht nötig, die Büsche im Garten anzupflanzen. Man muss einfach im späten Sommer durch die Landschaft spazieren und findet dort in fast allen Gegenden eine reichhaltige Ernte. Der Holunder ist reich an Vitamin C und daher sehr gesund. Besonders in der Herbst- und Winterzeit, wenn viele Menschen von Erkältungskrankheiten geplagt sind, ist es sehr gesund, täglich etwas Holunder zu sich zu nehmen, um die Abwehrkräfte zu stärken und Erkältungen zu bekämpfen.
Um den Holunder für den Winter zu konservieren, bieten sich verschiedene Maßnahmen an. Zum einen kann aus den Holunderbeeren ein Sirup oder ein Saft hergestellt werden, zum anderen ein leckeres Gelee als Brotaufstrich. Sogar Holunder-Limonade lässt sich relativ leicht zubereiten.
Holundersaft selber machen
Der Holundersaft kann heiß oder kühl genossen werden. Um eine Erkältung durch eine Schwitzkur zu kurieren, eignet sich der heiße Holundersaft besonders gut. Holundersaft ist darüber hinaus hilfreich zur Blutreinigung und gegen Nervenentzündungen.
So wird der Holundersaft schnell selbst gemacht:
Alternativ kann man Holundersaft mit einem Entsafter herstellen. Dies ist natürlich wesentlich leichter und man hat schneller den Holundersaft gewonnen.
Der Holundersaft ist nun fertig und kann frisch genossen werden. Um aber längere Zeit Freude an dem gesunden Saft zu haben, muss man ihn konservieren. Dazu wird der Saft in Flaschen gefüllt und diese mit Gummipfropfen oder Schraubverschlüssen verschlossen. Anschließend erhitzt man den Holundersaft in einem Topf mit heißem Wasser. Mindestens dreißig Minuten lang muss der Saft kochen, um steril und unempfindlich gegen Erreger zu sein, die den Saft verderben würden. Anschließend kann man den Holundersaft lange Zeit an einem kühlen Ort, zum Beispiel im Keller, aufbewahren.
Holundergelee selber machen
Wer den Holunder als süßen Brotaufstrich verwenden möchte, kocht Holundersaft zusammen mit der derselben Menge an Gelierzucker auf, bis die Masse geliert. Anschließend wird das Gelee in gut gereinigte Marmeladengläser gefüllt und die Schaumschicht, die sich auf dem Gelee bildet, entfernt. Sofort müssen die Gläser verschlossen und auf den Kopf gestellt werden, um die sterilisierende Wirkung der heißen Masse im Glas zu nutzen. Nachdem das Gelee abgekühlt ist, kann es ebenfalls lange Zeit im Keller oder einem anderen kühlen Raum lagern.
Holundermarmelade selber machen
Holundermarmemelade wird aus Holundermus hergestellt. Hierfür benötigt man ca. 3 kg Holundermus auf 1,5 kg Gelierzucker. Sehr schmackhaft ist es, wenn man die Holundermarmelade mit Zwetschgen, Birnen oder Äpfeln verfeinert.
Holundersaft - Foto © silencefoto - Fotolia.com
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