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Kleine Hausapotheke aus dem eigenen Garten | Selber machen und herstellen

Kleine Hausapotheke aus dem eigenen Garten

Getrocknete BeerenDie meisten Pflanzen in unserem Garten verschönern mit ihren Blüten und ihrem Duft nicht nur unsere Umgebung, sie können noch viel mehr.

Während manche Pflanzen einfach nur giftig sind und daher besser nicht in unserem Garten wachsen sollten, haben andere vielfältige, gesundheitsfördernde Wirkungen. Um diese Wirkungen nutzen zu können, stellt man aus den wirksamen Pflanzenteilen Tinkturen, Essenzen oder Tees her.

Grundsätzlich kann man jeden Tee und jede Essenz aus frischen Pflanzenteilen zubereiten, ist dann aber auf die Zeit der Blüte, der Ernte oder des Blattstandes angewiesen. Um das ganze Jahr über die kleine Hausapotheke aus dem eigenen Garten zu bevorraten, kann man viele Pflanzenteile konservieren.

Trocknen von Pflanzenblättern und Beeren

Die typische Konservierungsart für den Tee ist das Trocknen. Man sammelt die Blätter der Pflanzen, wenn sie kräftig und sehr gut ausgeprägt sind. Bei den meisten Pflanzen ist das im Sommer, direkt vor der Blüte der Fall. Die beste Zeit, um Blätter für die Teeherstellung zu sammeln, ist die Mittagszeit an sonnigen Tagen, da die Inhaltsstoffe dann am stärksten konzentriert sind.

Einzelne Blätter, Blüten und Beeren trocknet man, indem man sie an einem trocknen, gut belüfteten und weitgehend geruchsneutralen Ort locker auf Backpapier, Küchenpapier oder einem Gazegestell, wie zum Beispiel einem aufgespannten Fliegengitter, ausbreitet. Die Blätter sollten nicht übereinander liegen, da dann die Gefahr des Faulens besteht.

Krautige Pflanzen und Kräuter, die am Stiel getrocknet werden, bindet man zu Sträußen zusammen und hängt sie kopfüber auf. Auch hierfür sollte der Aufbewahrungsort trocken und geruchsneutral sein, damit die Pflanzen kein fremdes Aroma annehmen.

Die Pflanzenteile dürfen beim Trocknen nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Auch der Backofen eignet sich wegen der hohen Temperaturen, die das Aroma und die Inhaltsstoffe zerstören würden, nicht für die Trocknung.

Nach ungefähr zwei Wochen sind die Pflanzen meistens soweit getrocknet, dass man sie zerreiben kann. Sie müssen wirklich sehr trocken sein, damit sie nicht während der Aufbewahrung schimmeln oder faulen können.

Trocknen von Wurzeln und Früchten

Sollen die Wurzeln der Pflanzen verwendet werden, so muss man sie nach dem Ausgraben reinigen, indem man die Erdreste vorsichtig abbürstet, die Wurzel dann kurz unter fließendem Wasser abwäscht und gründlich abtrocknet. Anschließend schneidet man die Wurzel in dünne Scheiben und trocknet sie weit ausgebreitet auf einem Gazegestell an einem trocknen und gut durchlüfteten Platz oder bei 30 bis 40 Grad über mehrere Stunden im geöffneten Backofen oder in einem Dörrgerät. Auf dieselbe Art behandelt man auch größere Früchte für die Teezubereitung.

Aufbewahrung des Tees

Nach der Trocknung kann man die Blätter von den Pflanzensträußen abstreifen und genauso, wie die einzeln getrockneten Blätter, in einem luftdichten und lichtgeschützten Gefäß aufbewahren. Größere Blätter zerrebelt man, bevor man sie in das Gefäß gibt. Kleinere Blätter können auch ganz aufbewahrt und erst bei der Teezubereitung zerrebelt werden.

Beeren sowie kleingeschnittene Wurzeln und Früchte bewahrt man auf dieselbe Art auf. Nun besteht auch die Möglichkeit, Teemischungen herzustellen. Foto: © LianeM - Fotolia.com


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