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Konservierung, Einkochen von Obst und Gemüse | Selber machen und herstellen

Konservierung, Einkochen von Obst und Gemüse

Traditionelle Konservierung,  Einkochen von Obst und Gemüse leicht gemacht

Die wohl traditionellste Art, Obst, aber auch Gemüse und Fleisch, Fertiggerichte oder sogar Kuchen zu konservieren, ist das Einkochen, Einwecken oder Einmachen. Im Grunde genommen ist das Einkochen von Obst eine Art des Sterilisierens bei hohen Temperaturen. Damit der Inhalt der Gläser wirklich steril wird, müssen die gefüllten Einkochgläser auf eine Temperatur von 100 ° C erhitzt werden, um alle Keime und Mikroorganismen zu zerstören. Je länger die Erhitzung dauert, umso sicherer ist die Sterilisation.

Unter den hohen Temperaturen leiden jedoch die Vitamine in den Früchten und auch der Geschmack kann dabei beeinträchtigt werden. Aus diesem Grunde erfolgt das Einkochen von Früchten und Gemüse im Haushalt in der Form des Pasteurisierens, das bei geringeren Temperaturen von 70 bis 90 ° C erfolgt. Das Pasteurisieren ist nicht ganz so effektiv in Bezug auf die Sterilisation des Einkochguts, wie das Sterilisieren, dafür aber schonender und für den Hausgebrauch durchaus ausreichend. Die industrielle Konservenherstellung hingegen muss unter höheren Temperaturen erfolgen.

Die richtige Ausstattung zum Einkochen

Um das Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten einkochen zu können, benötigt man eine grundlegende Ausstattung. Dazu gehören in erster Linie Einkochgläser, die typischen Weck-Gläser, die seit langer Zeit von der Firma Weck hergestellt werden. Das Patent auf diese speziellen Gläser entwickelte in der Mitte des 19. Jahrhunderts der Gelsenkirchener Chemiker Rudolf Rempel. Nach seinem Tod kaufte der Glasproduzent Carl Weck dieses Patent auf. Seither hat die Firma Weck das Alleinverkaufsrecht an diesen Einkochgläsern mit einem speziellen, glattgeschliffenen Rand.

Zu den Gläsern gehören Einkochgummis, die dafür sorgen, dass die Gläser nach dem Einkommen luftdicht verschlossen sind. Zur Sicherheit gibt es auch Metallklammern, mit denen man die Deckel während des Einkochvorgangs sicher befestigen kann. Eine andere Form der Gläser ist mit speziellen Schraubdeckeln versehen. Traditionell erfolgte das Einkochen in einem großen, emaillierten Einkochkessel, in den ein Aluminiumgestell mit einem langen Stiel hineingestellt wurde, der als Griff diente, um die heißen Gläser nach dem Einkochen problemlos wieder herausheben zu können. Der Deckel des Kessels hat in der Mitte ein kreisrundes Loch, durch das ein Einkochthermometer herausragt, so dass die Temperatur jederzeit beobachtet werden kann. Moderne Einkochkessel funktionieren elektrisch und sind wesentlich komfortabler in der Handhabung. Die Erhitzung der Einkochgläser kann aber auch im Backofen erfolgen, was sich aufgrund der hohen Energiekosten jedoch nur dann anbietet, wenn nur wenige Gläser eingekocht werden sollen.

Vorbereitung des Einkochguts

Wichtig ist, dass die Einkochgläser, die Deckel und die Gummiringe absolut sauber sind, damit die Haltbarkeit des Einkochguts gewährleistet ist. Das Obst oder Gemüse muss gründlich gewaschen werden. Äpfel, Birnen oder Pfirsiche müssen von ihrem Kern bzw. Kerngehäuse befreit und zerkleinert werden. Ob man Pflaumen oder Kirschen vor dem Einkochen von ihrem Kern befreit, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, vor allem aber der damit verbundenen Arbeit. Für den späteren Verzehr sind entkernte Früchte natürlich angenehmer.

Das Einkochen und Konservieren

Die Früchte oder das Gemüse werden in das Einkochglas gegeben, mit Wasser aufgefüllt und bei Bedarf ein wenig Zucker oder andere Gewürze zugegeben. Jedes Glas wird entweder fest mit dem Schraubverschluss geschlossen oder mit einem Einkochgummi und dem Glasdeckel versehen sowie mit der Metallklammer fest verschlossen. Die Gläser werden auf das Einkochgestell gestellt, es wird Wasser aufgefüllt und auf 70 bis 90 ° C ca. eine halbe Stunde lang erhitzt. Anschließend nimmt man die Gläser aus dem Einkochtopf heraus und lässt sie abkühlen, bevor die Metallspangen entfernt werden, denn erst beim Abkühlen ziehen sich durch den einsetzenden Unterdruck die Gläser richtig zu.

Anschließend können die Gläser im Keller oder einem anderen kühlen Raum mindestens sechs Monate lang, oft aber auch über mehrere Jahre gelagert werden. Vor dem Verzehr sollte überprüft werden, ob sich der Deckel nicht gelöst hat, denn dann kann der Inhalt verdorben sein.


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