Kürbiscremesuppe selbst gemacht
Pfiffige Kürbis-Ideen für die Küche
In den USA wird dem Kürbis traditionell zu Halloween gedacht. Zu diesem Fest wird allerorts der größte Kürbis aus dem Garten prämiert und das ganze Land ist mit Kürbissen in den verschiedensten Formen dekoriert. Es wird gefeiert, getrunken und gegessen, natürlich Kürbis. Halloween ist, wie so vieles, keine amerikanische Erfindung, sondern wurde von den irischen Einwanderern mit in das Land gebracht, jedoch seinerzeit noch nicht mit dem Kürbis, denn in Irland wurde das Fest mit Zuckerrüben gefeiert.
Die Vielseitigkeit des Kürbis: Vom Gaumenschmaus bis hin zur Kürbisdeko
Der Kürbis stammt ursprünglich aus Südamerika und hat sich erst auf dem amerikanischen Kontinent zur typischen Halloween-Frucht entwickelt. Viele der Kürbis-Rezepte stammen daher aus den USA. Seit einigen Jahren hat dieser Brauch auch in Deutschland Einzug gehalten. Auch hier ist der Kürbis im Oktober und November inzwischen zur beliebtesten Herbst-Dekoration geworden und man hat erkannt, dass es über den eingelegten und eingekochten Kürbis hinaus unzählige weitere Zubereitungsformen gibt.
Von der Suppe bis zum Kuchen ist unter den Halloween-Rezepten alles vertreten, was der Kürbis hergibt. Dabei ist der Kürbis nicht auf sein wohlschmeckendes Fruchtfleisch beschränkt. Vielmehr verwendet man die sehr gesunden Kürbiskerne inzwischen als Beilage zu Müsli, verarbeitet sie in Käse und Brot oder isst sie einfach als Knabberei. Aus den gehaltvollen Kernen wird darüber hinaus das gesunde und schmackhafte Kürbiskernöl gewonnen, das sich wiederum sehr vielseitig in der Küche einsetzen lässt.
Kürbiscreme-Suppe
Für die Kürbiscreme-Suppe benötigt man einen etwa zwei Kilogramm schweren, gelben Kürbis, eine Zwiebel, eine große Möhre, eine Stange Lauch, anderthalb Liter Hühnerbrühe, ein Glas Weißwein, 250 Milliliter Sahne und drei Esslöffel Butter sowie Salz und Pfeffer zum Würzen. Je nach geschmacklicher Vorliebe kann auch etwas Schnittlauch beigegeben werden.
Von dem Kürbis wird die obere Kappe abgeschnitten. Anschließend entfernt man vorsichtig die Kerne und legt sie beiseite. Das Fruchtfleisch wird mit einem großen Löffel aus der Frucht heraus gelöffelt, ohne die Schale zu beschädigen, denn der ausgehöhlte Kürbis dient später als Terrine.
Nun wird das Fruchtfleisch zusammen mit der fein gehackten Zwiebel, der in Würfel geschnittenen Möhre und dem in Ringe geschnittenen weißen Teil des Lauchs in einem großen Topf in der Butter angedünstet. Anschließend löscht man alles mit Wein ab und gießt es mit der Hühnerbrühe auf. Nun muss die Suppe eine Stunde lang bei leichter Hitze kochen. Während dieser Zeit reinigt man die Kürbiskerne und schneidet den grünen Teil der Lauchstange in feine Ringe. Beides wird kurz in einer Pfanne angeröstet.
Die Suppe wird anschließend mit dem Pürierstab so zerkleinert, dass sie eine einheitliche Creme ergibt. Nun rührt man die Sahne und die Gewürze unter die Suppe und füllt sie anschließend in die ausgehölte Kürbisschale. Zum Schluss wird sie mit den gerösteten Lauchringen und Kürbiskernen bestreut und serviert.Foto: © Silvia Bogdanski - Fotolia.com
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