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Rotwein selber machen - Teil 2 | Selber machen und herstellen

Rotwein selbst gemacht - Teil 2

Bitte lesen Sie auch Teil 1 zur Herstellung von Rotwein -> Teil 1 Rotweinherstellung

Gärung und Klärung

Die eigentliche Gärung des Weins beginnt nach dem Abpressen der Maische. Die Maische-Vorgärung des Rotweins ist erforderlich, um die roten Farbstoffe während des Gärvorgangs aus den Schalen der Beeren zu lösen.

Abpressen der Maische

Nach ungefähr einer Woche wird die Maische durch einen Leinen- oder Nylonbeutel abgepresst. Dazu schüttet man die Maische mit dem Saft durch den Beutel und presst ihn anschließend kräftig aus. Nun erfolgt die Zufügung von Milchsäure oder Zitronensäure zur Erhöhung des Säuregehalts. Nach der Zufügung dieser Stoffe muss der Säuregehalt immer wieder neu bestimmt werden, bis der ideale Wert erreicht ist.

Das Mostgewicht und damit auch den Zuckergehalt misst man mit einer Oechslewaage. Diese beiden Geräte muss man sich also zur Weinbereitung unbedingt anschaffen. Das ideale Mostgewicht des Rotweins beträgt 90 Grad Oechsle. Auch bezüglich des Mostgewichts erfolgt die Nachverbesserung mit Säure oder Zuckerlösung erst nach dem Abpressen der Maische.

Gärung des Mostes

Nach dem Abpressen der Maische wird der Wein in den gereinigten Gärbehälter zurück gefüllt oder, falls vorhanden, in einen neuen Gärbehälter. Dieser wird wieder verschlossen und mit dem Gäraufsatz versehen. Der Gäraufsatz wird im äußeren Bereich entsprechend der Beschreibung auf seiner Verpackung mit Wasser gefüllt und mit dem dazugehörigen Deckel so verschlossen, dass dieser auf dem Wasser schwimmt. Dadurch können die Gärgase entweichen, indem sie den Deckel anheben. Die Gärung kann sehr gut verfolgt werden, weil man den Wein blubbern und den Deckel klappern hört.

Stellt man fest, dass die Gärintensität nachlässt, dann prüft man regelmäßig den Alkoholgehalt mit einem Vinometer und kann den Wein auch kosten, denn der halb vergorene Wein ist sehr gesund. So stellt man am einfachsten fest, ob der Wein noch nachgezuckert werden muss.

Nun muss der Wein in einen kleineren Behälter umgefüllt werden, den er ausfüllt. Nach der Gärung darf nicht mehr so viel Luft im Behälter sein, da diese zur Oxidation führen würde.

Klärung des Weines

Den umgefüllten Wein lässt man zwei Wochen an einem kühlen Ort stehen. Nach zwei Wochen muss er erstmals vom Bodensatz abgezogen werden. Das erfolgt mit einem sauberen Schlauch, mit dem man den Wein ansaugt und in ein sauberes Gefäß fließen lässt. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass der Schlauch nicht bis an den Bodensatz heranreicht, denn von diesem soll der Wein ja getrennt werden. Nun ist noch einmal eine geschmackliche Nachbesserung möglich. Außerdem muss der Wein erneut mit Kaliumpyrosulfit geschwefelt werden. Der Verschluss erfolgt immer noch mit dem Gäraufsatz, um eine Nachgärung zu ermöglichen.

So lässt man den Wein bis zum Ende des Winters ruhen und sticht ihn dann ein zweites Mal von seinem Bodensatz ab. Anschließend wird er erneut geschwefelt und kann nun auch durch Zufügung von Kieselsol und Gelatine geklärt werden. Eine zusätzliche Beigabe von 1,5 Gramm Vitamin C pro zehn Liter Wein wirkt sich positiv auf die Qualität aus. Nach einem weiteren Monat kann der Rotwein nun auf Flaschen abgefüllt und getrunken werden.


Suchbegriffe
klärung, maische, most, rotwein, wein

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