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Canna, indisches Blumenrohr
Im Spätsommer verziert diese Pflanze zahlreiche Kübel auf Terrassen und Balkonen und auch in Parkanlagen gehört sie wohl aufgrund ihrer imposanten Blüten zum typischen Bild vieler Beete. Überwinterung, Cannas überwinternDie Canna (zugehörig zur Gattung der Blumenrohrgewächse) ist nicht winterhart, weshalb sie vor den ersten Frösten im Herbst eingeräumt werden muss. Hierfür nimmt man die Rhizome aus der Erde und überwintert sie kühl und trocken bei 5 bis 10 Grad Celsius im Innenraum, ähnlich wie Dahlien oder Wunderblumen. PflanztippsBlütezeit: Juli bis September Aussaat: Nach den Eisheiligen in Töpfe oder Beete pflanzen und nach draußen stellen Bodenansprüche: Frischer, nährstoffreicher Boden, steht gerne leicht feucht Wasserbedarf: Regelmäßig gießen, sollte nicht austrocknen Schnitt, schneiden: Die Blütenstiele kann man nach dem Verblühen direkt zurückschneiden, die Blätter erst nach dem Vergilben schneiden. Dünger, düngen: Mit speziellem Canna-Dünger wird die Pflanze gedüngt Vermehrung: Rhizome werden geteilt oder die Pflanze durch Samen vermehrt; die Samen sind mehrere hundert Jahre haltbar können ausgepflanzt werden, wobei sie zur leichteren Keimung erst angefeilt und in Wasser getränkt werden sollte. Canna ZwergsortenMöchte man Kübel oder Töpfe mit einer Canna bepflanzen, haben sich Zwergsorten bewährt. Hier einige Sorten:
Canna - Hohe SortenFür die Beetbepflanzung im Freiland sind hohe Sorten empfehlenswert. Hier einige Sorten von hohen Cannas:
Die Rhizome von Cannas sind essbarSchon gewusst? Die Rhizome des Blumenrohrs sind essbar und enthalten obendrein viel Stärke. Der Geschmack erinnert an den der Süßkartoffeln. In den Anden und in Asien wird die Canna auch zur Lebensmittelgewinnung angebaut und die aus den Rhizomen gewonnene Stärke wird zur Herstellung von Glasnudeln verwendet. Bild: Grummt, www.pixelio.de |
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