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Gartenvögel im Sommer | Tiere im Haus und Garten

Gartenvögel im Sommer

Die Tage sind endlich länger und im Garten blühen die Blumen, als wollten sie einen Wettbewerb gewinnen. Endlich ist der Sommer da!

Die Vögel in den Parks und Gärten haben noch Brutzeit oder sitzen bereits schon ein zweites Mal auf den Eiern. Ganze Vogelfamilien streifen durch die Gärten.

Jetzt kann man die Fütterung der Jungvögel beobachten. Obwohl diese das Nest bereits verlassen haben, betreuen einige Vogelarten ihre Jungtiere noch einige Zeit bevor diese „flügge" werden.

Die herbeigebrachten Insekten werden jetzt von Vogelpapas und Vogelmamas, auf Ästen und Bäumen, den Jungen in ihre hungrigen Schnäbel gesteckt und immer wieder sperren diese gierig die Schnäbel auf.

Auf diese Weise werden die Vogeljungen langsam an die Außenwelt herangeführt und lernen selbstständig auf Nahrungssuche zu gehen.

Nahrungsmangel- und Nahrungsüberfluss

Obwohl der Sommer immer noch Zeit des Überflusses für die Vögel ist, so kann er doch trotzdem, je nach Witterung, eine harte Zeit für die gefiederten Freunde sein. Nicht nur Stare und Drosseln sondern auch andere Singvögel suchen im Sommer nach Beeren, Larven, Würmer und Insekten, auf den kurz gemähten Rasen der Gärten und Parks.

Auch auf nicht gemähten Grünflächen suchen die Vögel in den blühenden Wiesenblumen, die eine Vielzahl an Läuse und Insekten anziehen, die wiederum in die Vogelschnäbel wandern. Auch die feinen Samen der Wildblumen sind sehr beliebt.

Ist der Sommer besonders regenarm, werden die Böden steinhart und für die Vögel bedeutet es, dass sie keine Regenwürmer mehr daraus hervorziehen können.

Hingegen spülen starke Sommerregen die kleinen Raupen, Läuse und Larven, die zur Brutfütterung benötigt werden, von den Blättern weg und die Vogeleltern müssen sich dann um andere Nahrungsquellen kümmern, was mehr Zeit in Anspruch nimmt und womöglich so wenig ist, dass es nicht alle Jungen im Nest ernährt..

Heftige Gewitterstürme haben bereits so manches Nest von den Zweigen geschüttelt, und anhaltendes, schlechtes Wetter lässt gerade die Jungvögel völlig durchnässen und auskühlen, was vielen das Leben kostet.

Leider wird auch durch die geänderte Nutzung landwirtschaftlicher Flächen, eine ganze Reihe von Nahrungsmittelquellen der Vögel vernichtet. Gab es auf Feldern früher mehr Platz für Wildpflanzen wie Disteln u.a., gedeihen heute, durch den Einsatz von Herbiziden, kaum noch solche Gewächse, da dieses „Unkraut" die Monokulturen der Anpflanzungen gefährden könnte.

Nachdem die Brutzeit allgemein zu Ende ist, wird es auffallend still in den Gärten und Parks. Die Vögel ziehen sich für einige Zeit in den Schutz von Hecken und Gebüschen zurück, um dort den jährlichen Fellwechsel durchzumachen.

Diese Auszeit wird auch dringend benötigt, denn die Erneuerung der Federn erfordert sehr viel Energie, die durch eine erhöhte Nahrungsaufnahme ausgeglichen werden muss.

Aktivitäten wie das Fliegen und das Singen werden in der Zeit stark eingeschränkt. Bis zur Flugunfähigkeit kann diese Einschränkung der Bewegungsunfähigkeit in einigen Fällen führen.

Sobald die Zeit der Mauser überstanden ist, sieht man die gefiederten Gesellen wieder munter umherfliegen und viele tragen jetzt ein unauffälliges Gefieder, das sogenannte Schlichtkleid, welches jetzt mehr zur Tarnung und Schutz vor Feinden dienen muss.

Bitte beachten Sie:

... dass scheinbar hilflos herumsitzenden Jungvögel im Gebüsch oder auf dem Boden, unbedingt dort sitzen bleiben müssen.

Dies sind sogenannte "Ästlinge", die zwar bereits aus dem Nest draußen sind, aber noch nicht richtig fliegen können. Sie werden trotzdem von den Vogeleltern noch gefüttert und benötigen nur ein paar Tage bis sie von dort wegfliegen können!

Sollte es in Notfällen erforderlich sein, den Jungvogel von einer Gefahrenstelle, wie Katze, Straßen usw. einige Meter wegzusetzen, sollte man sehr behutsam vorgehen.


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