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Gartenspitzmaus | Tiere im Haus und Garten

Die Gartenspitzmaus als kleinste Maus in Europa

Im Gegensatz zu anderen Mäusen, besitzt die Gartenspitzmaus kein graues, sondern ein ins Bräunliche gehende Fell, das am Bauch in einen gelblichen Farbton wechselt. Der Schwanz verfügt in seiner ganzen Länge über abstehende, helle Wimpernhaare.

Obwohl sie aussehen wie Mäuse, zählen Spitzmäuse nicht zu den Nagetieren, sondern von der Tierordnung her zu den Insektenfressern. Sie unterscheiden sich mit ihrer kleinen Statur und, wie der Name schon sagt, mit ihrer langen, spitz zulaufenden Nase von den restlichen Mäusen.

Die Gartenspitzmaus als Nützling im Garten

Bei uns gibt es zehn verschiedene Spitzmausarten, wie etwa die Feld-, Haus- und Gartenspitzmaus. Unterschieden werden sie auch noch als Rot- oder Weißzahnspitzmäuse aufgrund ihrer rotbraunen oder weißen Zähne. Die Gartenspitzmaus, die zu den Weißzahnspitzmäusen gehört, besitzt auch etwas größer Ohren.

Sie und auch einige andere Arten können mit einer Drüse an der Flanke ein modrig riechendes Sekret absondern. Deshalb sind die kleinen Mäuschen auch bei den Katzen nicht so beliebt.

Als Insektenfresser ernähren sich Gartenspitzmäuse von Würmern, Schnecken und Insekten sowie deren Larven und Puppen. Gartenspitzmäuse tragen somit erfolgreich zur Schädlingsbekämpfung im Garten bei.

Die Lebensweise der Gartenspitzmaus

Als Einzelgänger halten sich Spitzmäuse zumeist in Bodennähe auf. Mit ihrer Kletterkunst können sie aber auch auf Bäumen und Sträuchern nach Nahrung suchen. Die Ruheplätze einer Gartenspitzmaus befinden sich in Mauerspalten, dichten Hecken, Erdlöchern oder in einer versteckten Ecke im Schuppen.

Besonders im Winter ziehen sich Spitzmäuse gerne in menschliche Behausungen zurück. Statt Winterschlaf zu machen, begeben sich Spitzmäuse in eine Kältestarre sobald der Frost allzu erbarmungslos zuschlägt.

Im Sommer sind sie erheblich lebhafter als in der kalten Jahreszeit.

Eine Gartenspitzmaus wird bis zu 18 Monate alt und verbringt viel Zeit mit ihrer Körperpflege. Äußerst sorgfältig putzen Gartenspitzmäuse regelmäßig ihr Fell und ihr Mäulchen samt der dort befindlichen Tasthaare.

Die Vermehrung der Gartenspitzmaus

Bis zu 3x gebärt eine Gartenspitzmaus bis zu 8 Jungtiere in der Zeit von Februar bis November. Das gut mit Grashalmen ausgepolsterte Nest befindet sich an einer versteckten Stelle in Erdnähe. Dazu werden auch gerne verwaiste Mausebauten benutzt.

Die kleinen Spitzmäuschen kommen nackt und blind auf die Welt. Ihre Entwicklung erfolgt innerhalb 50 Tagen. Dann verlassen sie das Nest und gründen eine eigene Familie. Wird eine Mutter mit ihren Kindern gestört, muss sie ihren Nachwuchs in einem anderen Quartier unterbringen.

Beim Umzug schreitet die Mutter voran und die Jungen haken sich jeweils mit ihren Mäulern am Schwanz des Vordermannes ein. Dieses Verhalten stellt sicher, dass keines der Jungen verloren geht.


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Kommentare  

 
0 #1 Lisa 2016-12-05 22:54
Spitzmäuse sind keine Mäuse!
Auch wenn der Name anderes vermuten lässt.
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