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Vogelwanderungen | Tiere im Haus und Garten

Vogelwanderungen

Jedes Jahr im Herbst, verlassen mehr als 50 Millionen Zugvögel ihre Brutgebiete in Deutschland, um eine Reise in wärmere Länder anzutreten. Gerade Vögel, die sich im Wesentlichen von Insekten ernähren, würden bei uns im Winter verhungern und müssen daher in Länder fliegen, welche genügend Insekten zu bieten haben.

Eigentlich richtet sich das „Fernweh" der Vögel nach der aktuellen Witterung und damit nach den Nahrungsverhältnissen, aber sobald die Tage kürzer werden, bereiten sich die Zugvögel darauf vor wegzufliegen.

Sind die Witterungsverhältnisse günstig und die Vögel fangen genug fliegende Insekten, kann sich ihre Abreise, in wärmere Länder, um etliche Wochen verzögern. Wichtig ist es aber vor dem Abflug, dass sich die Zugvögel ein möglichst großes Fettdepot anfressen, welches unterwegs als „Reiseproviant" dient, denn auf dem kräftezehrenden Zug verbrauchen die kleinen Flieger, im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht, eine Menge Fett.

So verbrennt ein Kleinvogel, mit einem Körpergewicht von ca. 25 g, (entspricht in etwa der Größe einer Schwalbe), für eine Flugstrecke von 2000 km, rund 10 g Fett. Was relativ wenig ist, bedenkt man die Weite der Strecke.

Dennoch muss das Fett, fast 50 Prozent seines Körpergewichts, vom Vogel erst einmal angefuttert werden, sonst läuft er auf der Reise Gefahr, irgendwo auf der Strecke wegen Entkräftung aufgeben zu müssen.

Zwei Rauchschwalben halten den, durch Beringung nachgewiesenen Rekord unter den Singvögeln. Diese sind eine Strecke von 12 000 km einfach, von Skandinavien bis Südafrika geflogen.

Anhand der Beringung bei Zugvögeln, kann man erfahren, wohin dieses im Herbst ziehen, sowie die Herkunfts- und Zielgebiete und die Zugrouten feststellen. Die Beringung dient auch dazu das Höchstalter und den Lebensweg von freilebenden Vögel zu bestimmen, oder welche Gefahren diese ausgesetzt sind.

Dank der Beringung erfährt man ebenso, wo sich Jungvögel später als Erwachsene zum Brüten niederlassen.

Erklärung:

Was ist ein Zugvogel?

Alle Vogelarten, die zwischen ihrem Sommer- und Winterquartier zweimal im Jahr eine mehr oder weniger weite Strecke zurücklegen, bezeichnet man als Zugvögel.

Was ist ein Kurzstreckenzieher?

Als Kurzstreckenzieher bezeichnet man Vogelarten, deren Winterquartiere nur maximal 2.000 Kilometer von ihren Brutgebieten entfernt liegen.

Was ist ein Teilzieher?

Von den rund 400 Brutvogelarten welche in Europa heimisch sind, gehören fast 60 Prozent zu den Teilziehern. Darunter fallen z.B. Vogelarten, die nicht vollständig aus ihrem sommerlichen Brutgebieten abwandern, oder aber Vögel der gleichen Art, welche unterschiedliche Gewohnheiten an den Tag legen und z.B. nur ein Teil in den Süden zieht und der andere Teil im Brutgebiet zurück bleibt.

Was ist ein Langstreckenzieher?

Langstreckenzieher sind Vogelarten, deren Brutgebiete mehr als 4.000 Kilometer von ihren Überwinterungsquartieren entfernt sind. Diese Gebiete befinden sich fast in der südlichen Sahara oder sogar bis in die milderen Zonen Südafrikas.


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