| Den Apfelwickler natürlich und biologisch bekämpfen |
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| Ungeziefer im Garten | |
Den Apfelwickler natürlich und biologisch bekämpfen Wenn in diesem Erntejahr die Äpfel besonders wurmstichig waren, kann dies unter anderem an einem Befall des sogenannten Apfelwicklers ("Obstmade") liegen. Um den Befall im kommenden Jahr zu dezimieren, sollte man im Herbst das Fallobst gründlich absammeln und entsorgen, da sich darin die Raupen des Apfelwicklers gerne aufhalten. Zu empfehlen ist das tägliche Absammeln des heruntergefallenen Obsts, da die Raupe den Apfel sehr zügig verlässt. Tut man dies nicht, läuft man Gefahr, dass die Apfelwickler-Raupen anschließend den Apfel verlassen und zum Gehölzstamm wandern. Dort bilden sie in der Borke einen Kokon und überwintern die kalte Jahreszeit bis zum nächsten Frühling. Deshalb ist es ratsam, im Herbst den Baumstamm zu untersuchen und Kokons des Apfelwicklers abzukratzen. Hilfreich ist es, wenn man hierbei eine Folie um den Baumstamm legt, da man dadurch die heruntergefallenen Kokons einfach und gründlich aufsammeln und entsorgen kann. Bitte unbedingt darauf achten, dass der Baumstamm keinesfalls beschädigt wird! Nematoden und Schlupfwespen als natürliche Bekämpfung des ApfelwicklersEbenso empfehlenswert ist es, sogenannte Nematoden (Fadenwürmer) einzusetzen. Diese werden in Wasser aufgelöst und auf den angefeuchteten Baumstamm gespritzt. In zwei Tagen besiedeln die Nematoden die Larven des Apfelwicklers und vernichten sie. Darüber hinaus kann man im Frühjahr, während der Eiablage des Apfelwicklers, Schlupfwespen zur Bekämpfung einsetzen. Die Wespen befallen die Eier des Falters und töten dieses ab (da sie sich darin Weiterentwickeln). Dadurch wird die Entwicklung der Larve verhindert und kein Apfelwickler kann zum späteren Zeitpunkt die Ernte gefährden. Zusätzlich empfehlenswert ist es, Nützlinge (z.B. der Ohrwurm) im Garten zu beherbergen, da diese einer zu starken Vermehrung des Apfelwicklers entgegenwirken können. |
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