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Flöhe im Garten, Gartenflöhe

FlohMeist im Frühjahr können Gartenbesitzer nach der Gartenarbeit juckende Stellen an Beinen und Armen erkennen. Typisch hierfür ist es, dass ganze Reihen von Stichen erkennbar sind. Der Übeltäter ist möglicherweise ein Floh (evtl. Hunde- oder Katzenfloh), der sich im Garten eingenistet hat. Erkennbar sind die Insekten daran, dass sie ca. 2-3 mm klein, braunschwarz sind und - sobald entdeckt - sich mit einem schnellen Sprung in vorhandene Körperhaare flüchten. In den meisten Fällen, handelt es sich hierbei um Flöhe, die den Menschen als willkommenen Wirt im Garten ansehen. 

Wo kommen die Flöhe her? 

Flöhe halten sich unter Umständen in Vogelnästern auf und entwickeln sich dort bis hin zum Erwachsenenstadium. Verlassen die Vögel das Nest, sucht der hungrige Floh nach alternativen Wirten und nicht selten endet er beim eifrigen Gartenliebhaber, der ahnungslos im Grünen umherstreift. Möglicherweise werden anschließend die hungrigen Tiere in Haus eingeschleppt und richten weiter Schaden an. Seltener, jedoch auch möglich, ist die Einschleppung von Flöhen durch Hunde und Katzen ins eigene Haus. Auch da verhält es sich ähnlich: der hungrige Floh aus dem Garten sieht "Hund und Katz" als willkommenen Wirt an und hüpft in das dichte Haarkleid. Auf dem Weg in den Wohnbereich verlässt das Tier unter Umständen den Wirt und sucht nach weiteren Blutquellen - und endet möglicherweise beim Menschen.

Was kann man gegen Flöhe tun? 

Gleich vorweg: es gibt kein spezielles Bekämpfungsmittel gegen Flöhe im Garten. Zum Schutz kann der Gartenliebhaber lange Hosen und hohe Stiefel tragen, die vor den gefrässigen Tieren schützen. Autan und andere insektenabschreckende Mittel zusätzlich auf Schuhe und Hose gesprüht, verjagt die Tiere meist recht zuverlässig.

Um den Flöhen ihre Vermehrungsgrundlage zu nehmen, ist es sinnvoll, bei frostigen Temperaturen (die Flöhe sind dann nicht mehr aktiv), Nester, Nisthöhlen, Nistmaterial aus dem Garten zu entsorgen. Bestmöglich ist hierbei der Hausmüll, keinesfalls der Kompost, da die Tiere hier eventuell den Winter überdauern und ab kommenden Jahr erneut ihr Unwesen treiben.

Haben die Flöhe den häuslichen Bereich befallen, sollte ein erfahrener Schädlingsbekämpfer konsultiert werden. Bei befallenen Haustieren können gängige Anti-Flohpräparate helfen oder ihr Tierarzt gibt Ihnen ein entsprechend wirksames Mittel gegen Hunde- oder Katzenflöhe. Dies sollte umgehend erfolgen, um eine weitere Vermehrung der Flöhe zu verhindern. Eine strenge Hygiene (täglich saugen und Oberflächen wischen) ist angebracht, um den Befall zu reduzieren und eine Ausbreitung zu begrenzen.

Bei starkem Befall und andauerndem Juckreiz kann der Arzt evtl. ein entsprechendes Mittel verordnen, bzw. Ihnen weiterhelfen. 

Foto: www.wikipedia.de 

 

 
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