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Schnecken im Garten mit Schneckenkorn bekämpfen
Ungeziefer im Garten

Schneckenkorn hilft wirksam

Schnecken im GartenDie Schnecken-Gesundheitspolizei wird von Hobbygärtnern meist nicht gern gesehen. Die Kriechtiere fressen zwar verwesende Pflanzenteile sowie tote Tiere und helfen bei der Humusbildung, doch sie richten mit ihrem Kahlfraß in den Beeten auch großen Schaden an.

Gerade in den vergangenen Jahren entwickelten sich die massenhaft auftretenden Nacktschnecken zu einer regelrechten Plage, die durch die Klimaerwärmung zusätzlich begünstigt wurde. Bis zu 400 Eier kann eine Schnecke pro Jahr ablegen. Um die in der Erde überwinternden Gelege zu zerstören, sollten Gartenfreunde den Boden im zeitigen Frühjahr gründlich auflockern.

Info zum Bild: Regelmäßiges Absammeln schränkt die Schneckenplage zwar ein, doch die im Boden lebende Ackerschnecke wird dadurch oft nicht erfasst. 

Gegenmaßnahmen

Mit einer dünnen Mulchschicht machen sie den Schnecken das Leben zusätzlich schwer, denn auf diese Weise kann die Bodenoberfläche nach einem ergiebigen Regenguss besser abtrocknen. Aber trotz dieser Vorkehrungen wird es immer wieder zu den gefürchteten Schleimspuren im Garten kommen.

Wer nun auf die bekannten Gegenmaßnahmen wie Kaffeesatz- und Bierfallen vertraut, lockt durch den intensiven Geruch meist noch weitere Schnecken an. Auch das tägliche Absammeln der kleinen Salaträuber ist mühsam, und der Erfolg ist nur von kurzer Dauer. In wissenschaftlichen Studien bewährt hat sich dagegen Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Metaldehyd, der in vielen im Fachhandel erhältlichen Mitteln beispielsweise von Celaflor, Compo oder Etisso enthalten ist und eine vergleichsweise lange Wirkungsdauer hat.

Gezielte Wirkung

Bereits 40 Körner pro Quadratmeter genügen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Es greift gezielt die Schleimzellen der Schnecken an. Die Tiere produzieren vermehrt Schleim, werden dadurch geschwächt und können keine Nahrung mehr aufnehmen, bis sie schließlich verenden. Regenwürmer, Laufkäfer, Igel, Vögel und Co. dagegen gefährdet das metaldehydhaltige Schneckenkorn nicht. Es wird zudem im Boden biologisch rückstandsfrei abgebaut.

Quelle: djd / Foto: djd/praxis press

 
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