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Feigen vermehren | Vermehrung

Feigen durch Samen vermehren

feigeFeigen sind nicht nur lecker und gesund – auch bestimmte Sorten können selbst in europäischem Klima überwintern und ausgepflanzt werden.

Feigensorten, die bis zu minus 20 Grad den Winter überstehen, sind keine Seltenheit, sofern man sie etwas vor dem rauen Winter schützt und den Fuß der mediterranen Pflanze großzügig mulcht.

Wie können Feigen durch Samen vermehrt werden?

Die reifen Feigenfrüchte werden aufgeschnitten und die enthaltenen Samen gründlich getrocknet. Ich habe dies auf einem Küchenlkrepp-Tuch ausprobiert und die Feigensamen sind einwandfrei im Wohnraum getrocknet.

Nach einigen Wochen oder mehreren Monaten können die Samen in Anzuchterde gegeben werden und durch eine dünne Schicht Erde bedeckt werden.

Eine Abdeckung schafft ein konstantes Klima, um den Feigensamen bei der Keimung zu helfen. Stetige Wärme und Feuchtigkeit lässt die Samen innerhalb 4 bis 12 Wochen keimen. Danach sollte weiterhin auf Wärme und regelmäßige Wassergaben geachtet werden.

Pflege der jungen Feigenpflanzen

feigenSind die Feigensamen erst einmal gekeimt, so sollte man stets auf die Feuchtigkeit des Bodens achten, denn trockene Erde und Kälte kann die junge Feigenpflanze wenig leiden.

Nach rund 2 bis 3 Monaten ist nun der Feigenspross 2 bis 3 cm groß und kann in normale Blumenerde umgesiedelt werden. Ich habe hierfür ganz normale Blumenerde gewählt und rund 30 Feigenpflanzen in einem 15 Liter Kübel gepflanzt.

Ein sonniger, geschützter Standort im Garten ist für die jungen Feigenpflanzen ideal. Bei mir sind sie nicht vor Regen und Sonne geschützt, stehen aber dennoch warm an einer Südwand. Dadurch haben sie in den kommenden Wochen an Größe gewonnen und sind nach rund 3 bis 4 Monaten fast 7 cm groß.

Wachstum der jungen Feigenpflanzen

Ich gieße sie nun alle ein bis zwei Wochen zusätzlich mit Flüssigdünger, weshalb sie wohl freudig wachsen und weitere Blätter treiben. Die Triebe verzweigen sich, ähnlich eines kleinen Strauches und die Feige gewinnt nun nicht nur an Höhe, sondern auch an Breite, dank der vielen Seitensprosse aus den Blattachseln. Fast 10 cm an Höhe haben die größten Feigenbäumchen nun erreicht, nach nun 4 Monaten. Andere sind hingegen noch klein und vermessen gerade mal 2 bis 3 Zentimeter – bei gleicher Pflege.

Wir haben hier nun den Monat Juli zu verzeichnen – und die Feigenpflanzen sind reichlich gewachsen. Aus EINER   „!"  reifen Feige (siehe erstes Foto) aus 2011 habe ich knapp 70 Jungpflanzen gezogen, die jetzt alle zwischen 3 und 10 cm groß sind und robust an einer warmen Wand, im Kübel kultiviert, werden.

Noch weitere 4 Wochen und ich werde die Pflanzen entsprechend ihrer Größe in großzügigere Töpfe versetzen. Rund 4 Pflanzen pro 15 cm Topf ist geplant.

Zum einen ausreichend für ihr Wurzelwachstum im Sommer, zum anderen, um die Feigenbäumchen für den Winter einzuräumen und ihnen dennoch Platz für ihre Entwicklung zu bieten.

Wann kann man die Feigenpflanzen im Garten auspflanzen?

Da es sich angeblich um eine winterfeste Feigensorte handelt, werde ich sie erst nach 2 bis 3 Jahren im Garten überwintern lassen. In den jungen Jahren werden sie im Winter geschützt im Innenraum verbleiben.

Nach 2 bis 3 Jahren dürfen sie im Außenbereich geschützt (Flies, Folie, geschützte Wand) wachsen und dem Winter strotzen.


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Kommentare  

 
0 #1 Pattrick 2012-09-20 17:51
Hallo

Soweit ich informiert bin gibt es aus Samen gezogene Pflanzen nur Bocksfeigen. Diese sind nicht essbar. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren. (Man soll ja nicht alles glauben was mann im Internet so alles liest. )
Lieber Gruss
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0 #2 Tamara 2012-09-20 23:26
Hallo Pattrick,

na, Du stellst mich ja vor Fragen :) ! Laß mich die Antwort in den nächsten ein bis zwei Jahren geben, denn die jungen Feigenpflanzen sind nun nach einem halben Jahr erst rund 40 cm groß (was ich schon beachtlich finde ...). Ich habe das Gefühl, das sie durchaus fruchten werden, denn sie sind auch aus einer selbstfruchtend en Feigensorte gezogen. Den Beweis kann ich Dir allerdings erst später liefern.

Viele Grüße und vielleicht schickst Du noch ein paar Quellenangaben zu Deiner Info mit - würde mich auch brennend interessieren!

Tamara
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