Aralie, Fatsia japonica

Die Aralie (Fatsia japonica) ist in unseren Breitengraden eher als Zimmerpflanze gedacht, hingegen in warmen Regionen kann sie durchaus als Gartenpflanze gehalten werden. Sie gehört der Familien der schnell wachsenden Strauchgewächse an.

Kann die Pflanze im Freien gedeihen, so kann sie einen verzweigten Stamm bekommen, was natürlich sehr Edel wirkt. Wird sie jedoch als Zimmerpflanze gezogen, bekommt sie einen einzelnen geraden Stamm. Innerhalb von drei Jahren kann die Aralie eine stolze Höhe von 1,5 Metern erreichen. Von dem Stamm der Aralien gehen Stiele ab, die 15-40 cm lang werden und an diesen bildet sie 5 bis 7fingerige Blätter.

Pflanztipps zur Aralie

Während der Wachstumsphase muss die Pflanze regelmäßig und viel gegossen werden, die Erde muss immer gleichmäßig feucht sein, aber Staunässe darf nie entstehen. Während der Ruhephase nur mäßig gießen. Die oberste Erdschicht kann ruhig etwas abtrocknen. Die Aralie liebt Licht, deshalb sollte sie einen hellen Standort bekommen, sie dankt es mit kurzen aber kräftigen Trieben.

Entsteht ein Lichtmangel, kann die Anfälligkeit für Schädlingsbefall erhöht werden. Während der Zeit des Wachsens muss der Aralie eine Konstante Temperatur zwischen 15 und 18 Grad gesichert sein. Die Luftfeuchtigkeit im Raum kann gerne etwas erhöht werden. Während der Ruhephase mag die Aralie lieber Temperaturen um die 8 Grad.

Die Aralie liebt Komposterde, die einen hohen Gehalt an Nährstoffen enthält.

Da die Pflanze schnell wachsend ist, sollte sie jedes Frühjahr umgetopft werden, damit sie ausreichend Platz hat. Solange die Aralie in der Wachstumsphase ist, sollte regelmäßig, 14-tägig gedüngt werden. Am besten ist ein Flüssigdünger geeignet. Sollte die Aralie zu groß werden, kann man sie im Wachstum hindern, indem man in Frühling die Pflanze kräftig zurückschneidet. Durch den Rückschnitt bildet die Pflanze mehr Seitentriebe, was zu einem buschigeren Ergebnis führt.

Leider ist auch die Aralie nicht vom Schädlingsbefall ausgeschlossen. Möglicher Befall der roten Spinne oder Schmierläuse sind immer möglich. Die kann man aber ganz gut bekämpfen.


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